Vorheriger Vorschlag

Ausbau Bahnhof Bergisch Gladbach

Um den 10-Minuten-Takt der S 11 zu ermöglichen, sollen im Bahnhof Bergisch Gladbach zusätzliche Gleise verlegt werden und neue Bahnsteige entstehen.

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Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln

Der Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln ist von zentraler Bedeutung, um Köln und die Region für die Verkehrsströme der Zukunft zu rüsten und den umweltfreundlichen Nahverkehr auf der Schiene auszubauen. Die erste Maßnahme ist der Ausbau der S 11 zwischen Köln Hauptbahnhof und Bergisch Gladbach für einen 10-Minuten-Takt.

Als zweiter wichtiger Baustein soll die Regionalbahn RB 38 („Erftbahn“) elektrifiziert und zu einer vollwertigen S-Bahn ausgebaut werden. Ziel ist es, einen 20-Minuten-Takt sicherzustellen und mehr umsteigefreie Verbindungen zu schaffen. Zum Ergänzungspaket gehören darüber hinaus die Errichtung des neuen Haltepunktes Berliner Straße in Köln-Mülheim im Verlauf der S 6 und der Neubau von Weichen im Bereich Müngersdorf/Technologiepark.

Langfristige Vision ist das Kölner S-Bahn-Liniennetz 2030+. Bis dahin soll das aktuelle Angebot zu einem leistungsstarken S-Bahn-System ausgebaut werden, das die Region gut und schnell vernetzt. Geplant sind insgesamt neun Linien, die für optimale Anbindungen sorgen.

Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht der Ausbau des S-Bahn-Netzes in Köln und der Region? Was sind Ihre Rückmeldungen und Hinweise zum Ausbau der S 11 im Bahnknoten Köln? Nennen Sie uns diese hier.

Kommentare

Möglich wäre es, nachdem die S6 von Nippes verschwindet, den 10 Minutentakt der S11 über den Hauptbahnhof bis nach Nippes zu erweitern. So bleibt Nippes weiterhin verbunden.

Folgende S-Bahn Linienführungen des 2030+ Plans wurden von mir geändert:
S16: Leverkusen - Köln Mülheim - Köln Kalk Ost (neu zwischen der Kalker Hauptstraße und Dillenburger Straße) - Köln/Bonn Flughafen - Bornheim - Bonn Hbf - Bonn Mehlem
S17: Bonn Mehlen - Bonn - Bornheim - Brühl - Hürth - Köln Süd - Köln West - Köln Ehrenfeld - Horrem - Düren - Aachen
S18: Au - Siegburg - Köln/Bonn Flughafen - Bonner Wall (unterstützt durch die Nord-Süd-Stadtbahn) - Köln Süd - Köln West - Köln Geldernstr./Parkgürtel - Köln Chorweiler - Köln Worringen

Dies würde es erlauben, auf der S11 und auf der S13 einen hohen Takt pro Stunde durch die Hohenzollernbrücke zu bieten. Außerdem sorgt die Direktanbindung zwischen Mülheim und Flughafen eine Entlastung in Deutz (der neue Halt in Kalk Ost sorgt für eine bessere Anbindung an dem Eck Kalk, Vingst und Höhenberg). Auch der Nordwesten Kölns wird direkt verbunden mit dem Südwesten Kölns, welcher den Hansaring/Hbf entlastet. Ansonsten würde ich den Plan 2030+ generell befürworten.

Moderationskommentar

Welche Möglichkeiten bestehen, die für Holweide schon sehr, sehr, sehr lange geforderte Barrierefreiheit doch noch in den jetzt geplanten S-11-Ausbau aufzunehmen? Dafür dient doch der von Ihnen ermöglichte „Dialog“ oder kann durch den „Dialog“ doch nichts mehr geändert werden?

Ich füge Ihnen in der Anlage einen Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren der Stadt Köln vom Juni 2017 bei, der die DB ausdrücklich auffordert, nun endlich in Holweide die Barrierefreiheit herzustellen. Was soll denn noch alles geschehen, um Ihr Unternehmen zum Handeln zu bewegen?

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Menschen noch zu ihren Lebzeiten auf Erleichterungen warten und diese nicht nur künftigen Generationen vorbehalten lassen wollen.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Kölner Stadtbezirk 9 (Mülheim)

Dr. Dr. med. Herbert Mück

Moderationskommentar

Sehr geehrter Seniorenvertreter,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Mück,
vielen Dank für Ihre erneute Nachricht. Natürlich haben wir Verständnis dafür, dass Fahrgäste an schnellen Verbesserungen hinsichtlich der Barrierefreiheit interessiert sind.

In Holweide kann der 10-Minuten-Takt ohne weitere Baumaßnahmen eingeführt werden. Deshalb bleibt der Haltepunkt im Rahmen des S11-Ausbaus unverändert und wird nicht mit in die Planung aufgenommen werden. Trotz alledem wird außerhalb des S-Bahn-Ausbaus an einer Lösung zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit für den Haltepunkt Holweide erarbeitet.

Sie können uns wie gesagt gerne unter info@sbahnkoeln.de kontaktieren, wenn Sie in einem regelmäßigen Arbeitskreis mit weiteren Seniorenvertretern beim NVR aufgenommen werden möchten. Auch freuen wir uns, wenn Sie bei der Infomesse Köln am 9. April dabei sind und mit unseren Experten vor Ort diskutieren.

Freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Moderationskommentar

Seit vielen Jahren bemüht sich die Seniorenvertretung der Stadt Köln gegenüber der Deutschen Bahn darum, dass die Bahnsteige an der S-Bahnhaltestelle angehoben und damit barrierefrei werden. Momentan beträgt der Abstand zwischen dem Niveau der S-Bahn und des Bahnsteigs mehr ca. 20 cm, was für Rollstühle, Kinderwagen und Rollatoren ein teilweise unüberwindbares Hindernis darstellt. Immer wieder wurde darauf vertröstet, dass im Rahmen des Ausbaus der S-11-Strecke auch die Bahnsteige barrierefrei gemacht werden. Auch der Sozialausschuss des Rates der Stadt Köln verabschiedete 2017 einen entsprechenden und an die Deutsche Bahn gerichteten Beschluss. Von einer entsprechenden Absicht steht auf der Website www.sbahnkoeln.de leider kein einziges Wort. Bitte nehmen Sie diese von der Kölner Politik geforderte Maßnahme noch in Ihre Planung auf und veröffentlichen Sie das Vorhaben noch rechtzeitig auf dieser Website. Vielen Dank. Dr. Dr. Herbert Mück (Seniorenvertreter der Stadt Köln)
V

Moderationskommentar

Sehr geehrter Seniorenvertreter,

haben Sie vielen Dank für Ihre Mail. Soeben ist eine Antwort auf Ihre Mail von den Planern bei uns eingegangen:

Wir wollen die Barrierefreiheit überall dort, wo die S-Bahn Köln ausgebaut wird, verbessern. Auch für viele Haltestellen, die nicht vom Ausbau der S-Bahn betroffen sind, werden im Rahmen der Modernisierungsoffensive des Nahverkehr Rheinlands (NVR) zurzeit Lösungen zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit erarbeitet. Gerne können Sie sich unter info@sbahnkoeln.de melden, damit wir Sie in einen regelmäßigen Arbeitskreis mit weiteren Seniorenvertretern beim NVR aufnehmen können. Wenn Sie noch detaillierte Hinweise zu einzelnen Haltestellen haben, wären die Infomessen ebenfalls eine gute Gelegenheit, um sie mit unseren Experten zu diskutieren.

Freundliche Grüße,
Svenja Bötticher (Moderation)

Seit 20 Jahren ein Schandfleck des Nahverkehrs.
1. Kaufland Zugang immer verdreckt
2. Der Bahnhof (Bahnsteige und Überdachung)ist so alt und verkommen. Peinlich
3. Die HAltestellen Köln Bahnhof Mülheim KVB und Wienerplatz sind weitere Schandflecke schon seit 20 Jahren. Sehr mangelhafte Brandschadenbeseitigung. Heute ist immer noch alles sehr verdreckt.

KVB ist eine andere Baustelle. Dennoch sollte der Bahnhof Mülheim endlich generalüberholt werden. Insbesondere im rechtsrheinischen ist er doch höchstrelevant! Und spätestens wenn der Rhein-Ruhr-Express kommt MUSS eine Modernisierung her. Die Bahnsteige sind total verdreckt, es gibt keinerlei Möglichkeit sich aufzuwärmen.
Bis 2023 ist hier jedoch nichts vorgesehen. http://www.1von150.de/koeln-muelheim/

Es fehlt zur Kostenoptimierung des Systems eine Führung von aus Westen kommenden Linien direkt über den Westring in den Süden, da es scheinbar keine Relationen zwischen Nord-West und Süd-West, von der Kreisstadt des REK gibt, was natürlich zweifelhaft bleibt. Viele diesbezügliche Relationen interessiert der Hauptbahnhof überhaupt nicht und dennoch müssen sie über ihn abgewickelt werden.

So wurde ja auch der Rhein-Ruhr-Express nicht an die Nord-Westliche Peripherie des Ballungsraumes gelegt sonder nach Mitten-Drin. Hauptsache der Hbf. behält seine Engpassfunktion und zieht erst die Leute über Kilometer in die Stadt um sie dann leicht versetzt wieder raus zu bringen. Euskirchen - Horrem - Neuss/MG - Dinslaken als Beispiel mal angeführt.

In dem genannten Beispiel soll von Bergisch Gladbach bis Köln Hbf an den Haltestellen Köln-Holweide und Köln-Buchforst nicht gehalten werden. Hierdurch wäre ein Zug vielleicht 5 Minuten schneller. Ich glaube aber kaum, dass das bei einem Taktverkehr, wo sich auch die S 11 in die Stammstrecke ab Deutz in die anderen S-Bahnen mit ihren Takten einfädeln muss, möglich wäre.
Im Gegenteil, wenn mal der Halt Köln-Kalk West fertig ist, dauert es sogar noch ein paar Minuten länger als heute.

Wie wäre es mit einer S11-Express. Diese würde bspw. nur die Halte Bergisch Gladbach, Duckterath, Dellbrück, Mülheim, Deutz, Köln Hbf [...] anfahren.
Bergisch Gladbach als Umstiegspunkt zu den Bussen in GL, Duckterath aufgrund des großen P+R-Parkplatzes, Dellbrück als erster Halt in Köln, Mülheim als Knotenpunkt nach Leverkusen/Düsseldorf/Wuppertal, dann Deutz und HBf. Dahinter die Strecke kenne ich leider nicht so gut...

Moderationskommentar

Hallo Bonsai,

zu Ihrem Kommentar haben wir folgende Rückmeldung des Planungsteams erhalten:
Vielen Dank für Ihre Anregung. Die S-Bahn zeichnet sich vor allem durch ihre hohe spezifische Verkehrsleistung aus. Sie soll anhand einer dichten Zugfolge und vergleichsweise geringer Haltestellenabstände möglichst viele Menschen direkt anbinden und umsteigefreie Verbindungen zwischen den Ortsteilen schaffen.

Beste Grüße und schöne Ostertage
Petra Schröter (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Bonsai,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben Ihren Kommentar an die Planer*innen weitergeleitet, die nach Ostern wieder die Fragen aus dem Online-Dialog beantworten.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Gibt es zum Ausbau der Erftbahn schon konkretere Pläne? Bspw. zur Brücke in Horrem oder dem Ausbau/Umbau der Bahnsteige bzw. der gesamten Strecke?

Moderationskommentar

Hallo manu96,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben vom Planungsteam folgende Antwort erhalten:
Die RB 38 („Erftbahn“) ist stark nachgefragt und soll daher von Bedburg bis Horrem zu einer vollwertigen S-Bahn mit 20-Minuten-Takt ausgebaut werden. Dazu sind unter anderem die Elektrifizierung der Strecke sowie eine Modernisierung und ein barrierefreier Ausbau der Bahnhöfe entlang der Strecke erforderlich. Zudem muss östlich von Horrem ein Brückenbauwerk für einen besseren Betriebsablauf geplant werden.

Die Vorhaben dieses Ergänzungspakets sind nicht Bestandteil der Planungen zum Ausbau der S 11/Stammstrecke. Es ist dazu im August 2017 eine separate Planungsvereinbarung abgeschlossen worden und die Planungen sind angelaufen. Auch für den Ausbau der Erftbahn RB 38 ist im Rahmen der Vorplanung eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit geplant. Wir informieren auch dazu ausführlich, wenn die Vorplanung weit genug fortgeschritten sind. Erste Ergebnisse der Vorplanung werden der Öffentlichkeit nächstes Jahr vorgestellt.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Gibt es denn Pläne die Parkplatzsituation in Köln Holweide zu ändern? Als Anwohner würde eine Reduuzierung der Parkplätze sicherlich negative Auswirkungen auf die Parkplatzssituation in der Wohngegend haben. Schon jetzt parken Pendler im Wohngebiet, es hält sich aber noch im Rahmen. Daher bitte keine Reduzierung der Parkmöglichkeiten!

Moderationskommentar

Hallo MichaelaB,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
Danke für den Hinweis! In Holweide kann der 10-Minuten-Takt ohne weitere Baumaßnahmen eingeführt werden. Deshalb sind keine Änderungen aus der Maßnahme Ausbau S11 am Haltepunkt geplant. Für die P&R-Anlage ist die Stadt Köln zuständig, mit der wir in einem ständigen Austausch stehen. Die Stadt Köln wird auch einen Stand auf der Infomesse in Köln haben, wo sie städtische Maßnahmen entlang der S 11 bei Experten und Planern ansprechen können. Kommen Sie gerne vorbei.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

ein gebiet wie der grossraum rhin ruhr lebt von einer zuverlässigen infrastruktur,gerade die vieln pendlerdie tag für tag nach köln kommen brauchen vernüntige verbindung.sehr erfreulich finde ich das man die umliegenden orte endlich mit vernünftiger s bahnanbindung bedenkt.da kann ich nur hoffen das es verwirklicht wird

Ist denn nicht auch ein Konzept für die Strecke zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf geplant?
Bereits jetzt ist die Fahrgastsituation dort eine Katastrophe.
Jeder Verantwortliche bei der DB sollte dazu verpflichtet werden 1 Woche zu den Stoßzeiten beispielsweise mit der RB 48 zwischen Köln und Bonn zu pendeln. Dann würde sich, glaube ich ,schnell etwas ändern. Ansonsten scheint der DB diese Situation keine Überlegung wert und mittlerweile so akzeptiert worden zu sein. Ich pendle jetzt seit fast 10 Jahren auf dieser Strecke und es wird immer schlimmer anstatt besser!!

Gerade auf dieser Strecke wird sehr viel geplant: wie schon geschrieben kommen nächstes Jahr die rrx Fahrzeuge auf dem re 5 und wenn der Vertrag der rb 26 endet ( glaube 2023) werden auch dort Fahrzeuge mit höherer Kapzität eingesetzt. Darüber hinaus ist, wie oben in dem Konzept zu erkennen langfristig eine s Bahn Bahn geplant. hier ist aber die Frage der Finanzierung noch mit dem Bund zu klären

Moderationskommentar

Hallo Serglad,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Vom Planungsteam haben wir folgende Rückmeldung erhalten:
Danke für Ihren Hinweis. Beim Ausbau der S11 geht es allerdings nur um die Strecke zwischen Bergisch Gladbach und Köln Hbf und dann später um die Erftbahn Richtung Bedburg.

Im Rahmen des S-Bahn-Konzeptes 2030+ wird an einem Konzept für den Ausbau für den Nahverkehr zwischen Köln und Bonn erarbeitet. Bei der Linie RE 5 wird voraussichtlich ab Juni 2019 mit dem Einsatz der neuen RRX-Fahrzeuge, die dann pro Fahrt 800 statt bislang 720 Sitzplätze aufweisen, zusätzliche Kapazitäten angeboten werden auf dieser Strecke.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Vor allem diese Linie könnte kurzfristig deutlich mehr Kapazität vertragen, da sie nicht wie der RE5 noch durch die RB48 verstärkt wird.

Zumal ja sogar die RB48 schon mehr Kapazität bietet als die RB26, zumindest wenn man den Veröffentlichungen zu den letzten Bautätigkeiten auf der Strecke glauben schenken kann. Danach wurden nämlich einzelne RB26-Kurse von NX befahren, mit der Begründung, dass diese mehr Platz bieten.

Ein deutliches Plus an Kapazität auf der RB26 könnte auch etwas Druck von den anderen beiden Linien nehmen.

Ist im Zusammenhang mit der S-Bahn-Planung für die nächsten Jahrzehnte auch ein Ausbau der S-Bahn Haltestellen hinsichtlich der Barrierefreiheit geplant?
Wann steht ein diesbezüglicher Ausbau der Haltestelle Holweide an?

Moderationskommentar

Liebe*r herla,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben auf Ihre Frage eine Antwort der Planer*innen erhalten:
Vielen Dank für Ihre Frage. Wir wollen die Barrierefreiheit überall dort, wo die S-Bahn Köln ausgebaut wird, verbessern.

In Holweide kann der 10-Minuten-Takt ohne weitere Baumaßnahmen eingeführt werden. Deshalb bleibt auch der Haltepunkt im Rahmen des S11-Ausbaus unverändert. Trotz alledem wird außerhalb des S-Bahn-Ausbaus an einer Lösung zur Herstellung der vollständigen Barrierefreiheit für den Haltepunkt Holweide erarbeitet.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Auch als Mutter mit Kinderwagen ist man jeden Tag betroffe!

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst will ich mich für die bereitgestellten Informationen bedanken.

Mir geht es im Wesentlichen um die Frage, ob eine so skizzierte, zentrale Linienführung (alle S-Bahnen über HBF und Messe/Deutz) sinnvoll ist, oder ob nicht eine dezentrale Linienführung – nicht jede Bahn muss über die Stammstrecke fahren – praktikabel erscheint. Damit meine ich z.B. die Einführung von Nord-Süd Linien auf beiden Rheinseiten. Rechtsrheinisch von K-Mülheim kommend über Messe/Deutz Tiefbahnhof weiter nach Porz und linksrheinisch von K-Nippes kommend geradewegs auf den geplanten S-Bahn Westring. Dies würde zu einer Entlastung der Stammstrecke führen.

störungsanfällig ist und dann gar nicht mehr geht, braucht da auch Köln eine Ersatzroute. z. B. die Bücke im Süden, wo jetzt lt Plan nur die A16 fährt.

Moderationskommentar

Hallo Michael_S,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Vielen Dank für Ihre Frage. Für die meisten unserer Pendler sind Köln Hbf, Köln Messe/ Deutz und Köln Hansaring die Hauptziele. Bei dem S-Bahn-Zielnetz 2030+ ist als dezentrale Umgehung eine S-Bahn über die Südbrücke vorgesehen, worüber momentan eine Machbarkeitsstudie von der Stadt Köln und dem Nahverkehr Rheinland erstellt wird. Wir laden Sie ein, bei unseren Infomessen vorbei zu kommen und mit unseren Experten zu diskutieren.

Beste Grüße
Petra Schröter

Meines Erachtens ist der Ausbau des Kölner S-Bahn-Netzes gemäß dem hier dargestellten Konzept richtig und dringend notwendig.
Ich habe jedoch kein Verständnis dafür, daß dies bis (mindestens) 2030 dauern soll. Wenn unser Land nach dem Zweiten Weltkrieg in dem Tempo wiederaufgebaut worden wäre, wären heute noch nicht alle Trümmer beseitigt.
Als Bonner wehre ich mich insbesondere gegen die mögliche Verschiebung des Ausbaus der S13 im rechtsrheinischen Gebiet, damit die rechte Rheinstrecke als Ausweichstrecke für den Güterverkehr genutzt werden kann. Die Verantwortung für massive Verzögerungen beim Ausbau des Güterverkehrsnetzes (nicht nur zwischen Karlsruhe und Basel) einschließlich der Nichteinhaltung vertraglicher Zusagen gegenüber der Schweiz tragen die Deutsche Bahn sowie der Bund als deren Eigentümer. Es ist nicht die Aufgabe der Bürger in der Region Bonn, nun deren Fehler auszubaden!

Moderationskommentar

Liebe*r Martinus,
haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag! Wir haben diesbezüglich eine Antwort der Planer*innen erhalten:

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir freuen uns, dass Sie den Ausbau des Kölner S-Bahn-Netzes begrüßen.

Dass der komplette Ausbau der S-Bahn-Köln zu einem modernen und leistungsfähigen Netz nicht so schnell zu bewerkstelligen ist, hängt mit einer Reihe unterschiedlicher Faktoren zusammen. Zum einen sind die durch den Gesetzgeber festgelegten rechtlichen Planungs- und Genehmigungsprozesse in Deutschland durchaus langwierig. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle schützenswerten Interessen der Beteiligten berücksichtigt werden. Außerdem müssen die Planungen höchste Sicherheitsstandards mit entsprechendem zeitlichem Aufwand erfüllen.
Zudem müssen die Kosten für die einzelnen Vorhaben abgedeckt sein. Die Planungen konkretisieren nach und nach den Kostenumfang, der dann im Einzelfall durch Bund und Land freigegeben werden muss. Das alles erfordert durchaus Geduld.

Beim Ausbau selbst müssen die vielen Fahrgäste, die jeden Tag mit der S-Bahn in der Region Köln unterwegs sind, weiter gut ans Ziel kommen. Auch das kann zur Verlängerung der Bauzeiten beitragen.

Was die S 13 betrifft, so schreiten Ausbauarbeiten dort aktuell voran. Alle Fragen zum weiteren Ablauf und zu möglichen Umleitungen sollten direkt an die Kollegen vom Team der S13 gehen, Kontaktadresse: s13@deutschebahn.com.

Ich wünsche Ihnen weiterhin einen interessanten Online-Dialog!
Freundliche Grüße
Lukas Worgull (Moderation)

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