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Paffendorf

Im Stadtteil Paffendorf ist geplant, den Haltepunkt zu modernisieren und drei Bahnübergänge technisch aufzuwerten.

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Bergheim

Auf dem Abschnitt vom Martinswerk bis zum Bahnhof Bergheim soll die Trassenlage für die S-Bahn optimiert und der Bahnhof modernisiert werden.

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Zieverich

Neubau Haltepunkt Zieverich
Derzeit liegen die beiden Bahnsteige auf unterschiedlichen Seiten der Lechenicher Straße. Ein Bahnsteig wird nur von den Zügen aus Bedburg, der andere nur von Zügen aus Horrem angefahren. Das Ziel ist, einen neuen Bahnsteig zu bauen, der von den S-Bahnen aus beiden Richtungen angefahren wird und der im Vergleich zu heute aufgehöht ist, um einen höhengleichen Einstieg in die S-Bahn zu gewährleisten.

Die Vorplanung sieht zwei Lagevarianten des Bahnsteigs vor:

  1. Den Neubau eines Bahnsteigs südlich der Gleise und östlich des vorhandenen Bahnübergangs.
  2. Den Neubau eines Bahnsteigs in der Nähe der vorhandenen Personenunterführung am Kreishaus/Schulzentrum.

Die vorhandenen Bahnsteige 1a und 1b werden stillgelegt. Es sollen zwei neue Wetterschutzhäuser und ein taktiles Leitsystem errichtet werden. Neben der Beleuchtung wird auch die Bahnsteigausstattung (Vitrinen, Sitzgelegenheiten) modernisiert. Für die Reisendeninformation wird ein dynamischer Schriftanzeiger inklusive Akustikmodul gebaut.

Drei Bahnübergänge mit hohem Verkehrsaufkommen
Aufgrund ihrer räumlichen Nähe zueinander sind die Bahnübergänge am Chaunyring, der Aachener Straße (K42) und der Lechenicher Straße (K19) in Abstimmung mit der Stadt Bergheim und dem Rhein-Erft-Kreis gesamthaft zu betrachten. Die Vorplanung für den Ausbau der Erftbahn zeigt, dass sich die Schließzeiten im Zentrum Bergheims durch die höhere Geschwindigkeit und Taktung der S-Bahn voraussichtlich merklich erhöhen werden. Dadurch könnten Engpässe und Staus auf den drei verkehrlich bedeutsamen Straßen Chaunyring, Lechenicher Straße (K19) und Aachener Straße (K42) entstehen. Eine Möglichkeit wäre, einen oder mehrere Übergänge kreuzungsfrei zu gestalten, das heißt durch eine Eisenbahn- oder Straßenüberführung zu ersetzen. Neben den Kosten wirft das aber auch Fragen zur Stadtgestaltung und Verkehrsführung auf und ist aufgrund der beengten Lage technisch sehr anspruchsvoll. Der Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim hat sich aus diesem Grund dafür ausgesprochen, in einem weiterführenden Verkehrsgutachten gute Lösungsansätze für den Straßen- und Bahnverkehr zu entwickeln.

Ausweichstelle Zieverich
Zwischen der B477 und der Aachener Straße (K42) wird die heutige eingleisige Strecke auf rund 500 Metern um ein zweites Gleis erweitert. Für den 20-Minuten-Takt und die höhere Geschwindigkeit der S-Bahn braucht die Trasse solche zusätzlichen Ausweichstellen. Dies steigert die Betriebsqualität sowie die Flexibilität. Der zweigleisige Abschnitt in Zieverich soll insbesondere im Störungsfall diese Möglichkeit bieten.

Bahnübergang Gerhart-Hauptmann-Straße
Im Ortsteil Zieverich wird die Bahnstrecke durch einen Fuß- und Radweg mit Anbindung an die Gerhart-Hauptmann-Straße gekreuzt. Auf Höhe dieses Bahnübergangs soll die Ausweichstelle Zieverich, d.h. ein zweites Gleis gebaut werden, damit Züge sich hier begegnen können. Die Projektpartner der Erftbahn sind hier in enger Abstimmung mit der Stadt Bergheim. Damit weiterhin eine sichere Kreuzungsmöglichkeit besteht, hat sich der Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim dafür ausgesprochen, eine Personenunterführung zu planen.

Wie ist Ihre Meinung zu den Ausbauplänen in Zieverich? Welche Lage des neuen Bahnsteigs ist aus Ihrer Sicht die bessere?

Kommentare

Ein Gleis mit Evtl Freifläche für weitere P&R Angebote wäre um einiges wichtiger als eine nahe Anbindung zum Kreistag. Dieser wird bereits gut durch die Busverbindungen angebunden, der Bahnhof Bergheim ist auch nicht weit Es würde von beiden Bahnhöfen mehre Linien geben die automatisch am Kreishaus halten. Eine Verlegung dorthin ginge nur zu lasten der anderen Stadtteile Wichtig wäre vielleicht ein passendes Ringbussystem was eben Zieverich mit Elsdorf und Stadteile wie Thorr und Ahe im Einklang mit der S-bahnverbndung bringt.
Gerade Thorr, ein bal stark wachsender Stadteil wo gerade wieder ambitionierte Bauprojekte bevorstehen ist ÖPNV Technisch katashtrophal angebunden und die erreichbarkeit der S-bahn würde von 1,4 km auf 2 KM steigen... Zuviel für Senioren oder gehandicapte!

Wie bereits auch in anderen Kommentaren angesprochen wurde, ist insbesondere der Haltepunkt Zieverich für Elsdorfer Pendler aufgrund der gradlinigen Verbindung über die Aachener Straße besonders attraktiv. Deswegen ist es aus meiner Sicht wichtig, egal für welche Haltepunktvariante sich entschieden wird, ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Ich weiß nicht, ob die Freiflächen am Möbel Hausmann / Autohaus Jacobs dafür zur Verfügung stehen. Andernfalls müsste man über eine zusätzliche Parkpalette nachdenken, egal an welchem der beiden möglichen Haltepunkte in Zieverich. Alternativ oder ergänzend wäre natürlich auch eine bessere Busanbindung (bspw. im Sinne eines Expressbusses oder vielleicht sogar autonom fahrend) sowie ausreichend sichere Stellplätze für Fahrräder sinnvoll, um den PKW-Verkehr aus Richtung Elsdorf zu reduzieren. Der Haltepunkt Glesch ist aufgrund des wesentlich umständlicheren Anfahrtswegs aus Elsdorf meiner Meinung nach keine Alternative!

Moderationskommentar

Hallo Markus_89,

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
Die Möglichkeit einer P+R-Anlage in Zieverich wird im Zuge eines noch ausstehenden Verkehrsgutachtens untersucht.

Beste Grüße
Merle Leisner (Moderation)

Wenn man die Frage nach dem Standort der Haltestelle Zieverich beantworten möchte, muss man m.E. zuerst einmal klären, wer denn nun die S-Bahn hauptsächlich nutzt. Ich bin der Meinung, dass dies hauptsächlich Pendler aus dem Rhein-Erft-Kreis nach Köln sein werden. Denn ein Einwohner von Elsdorf-Grouven wird z.B. die S-Bahn nicht nach seiner Arbeitsstätte in Quadrath-Ichendorf nutzen, obwohl zumindest ein Teil (Zieverich bis Quadrath) möglich wäre. Somit werden m.E. die meisten Schüler und Besucher sowie Angestellte des Kreishauses nur eingeschränkt die S-Bahn nutzen. Aber alle Zievericher, Thorrer Grouvener und ggf. Elsdorfer, die nach Köln oder anderen Haltepunkte der neuen S-Bahn wollen, werden diese dann auch nutzen. Deshalb bin ich für Variante 1 (Lechenicher Straße), da die Belange der meisten Nutzer hier am besten vertreten sind. Für die Schüler und Besucher / Angestellte des Kreishauses wäre natürlich eine Fußverbindung (ich schätze ca. 500 m) von dieser Haltestelle zu den Schulen und Kreishaus notwendig, damit auch diese ggf. die S-Bahn nutzen können. Auf der anderen Seite haben sie dann noch zusätzlich den Bahnhof in Bergheim in ca. 1000 m.
Auch könnten viele Nutzer der S-Bahn mit dem Fahrrad zur Haltestelle gelangen - unter der Voraussetzung einer sicheren Aufbewahrung / Fahrradboxen, etc.. Die Parkmöglichkeiten sind m.E. auch schon jetzt bei Variante 1 besser, wenn man den Parkplatz bei Möbel Hausmann bzw. Autohaus Jacobs mit einbezieht.

Ich wäre einmal interessiert an eine Stellungnahme der Planer.

Ich finde den Haltepunkt Kreishaus besser, da dann viele Mitarbeiter erst am Kreishaus vorbei fahren und das ganze Stück zurück laufen müssen. Außerdem würden in dem Fall mehr Mitarbeiter und Besucher mit der S-Bahn kommen. So blieben viel mehr Parkplätze frei.

Ich pendle selber jeden Tag mit der Bahn nach Köln und zurück und kann nur sagen, dass in Zieverich sehr sehr viele Pendler, die aus Zieverich als auch aus Elsdorf und den umliegenden Dörfern ohne direkten Bahnanschluss kommen, einsteigen und die meisten bis nach Köln fahren (der Zug wird erst in Ehrenfeld und am Hauptbahnhof leerer!). Für die BahnfahrerInnen, die per Auto bis Zieverich fahren (und derzeit in den Anwohnerstraßen parken!!!) wäre ein großer P & R-Parkplatz mit angrenzender Haltestelle absolut sinnvoll. Diese Haltestelle sollte nicht am Kreishaus sein, wo die Parkplätze sowieso schon viel zu wenig sind. Viel mehr wäre ein entsprechender Parkplatz mit Haltepunkt evtl. an der Stelle, wo die Ausweichstelle gepant wird, sinnvoll. Dort wäre auch genügend Freiraum (derzeit eine landwirtschaftlich genutzte Fläche) vorhanden und der Autoverkehr der Pendler würde die Straßen in der Stadt nicht noch mehr belasten. Im Berufsverkehr kommt man am Kreisel in Zieverich (egal aus welcher Richtung man kommt) nur sehr langsam voran, es geht nur im stop-and-go-Modus weiter. Man sollte wirklich in die Zukunft denken, denn die Anzahl der Pendler, die per Auto ankommen und mit der Bahn weiterfahren, steigt - ganz bestimmt, wenn die Bahnfahrt durch die neue Taktung attraktiver wird. Ein Neubau des Haltepunkt Zieverich am Kreishaus (HP 2) halte ich daher für grundlegend verkehrt.

Moderationskommentar

Hallo Sabine Müller,
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
Der NVR fördert Kommunen bei der Errichtung von sicheren Abstellanlagen für Fahrräder und Pedelecs. Dies können Fahrradboxen, -käfige oder auch –parkhäuser sein. Viele Kommunen im Rhein-Erft-Kreis befinden sich gerade in der Planung solcher sicheren Abstellanlagen, die in den nächsten Monaten und Jahren sukzessive errichtet werden sollen.
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Anwohnerin,
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
Für die Errichtung von P+R-Anlagen zeichnet die Stadt Bergheim verantwortlich. Im Rahmen einer noch ausstehenden Verkehrsuntersuchung soll auch die mögliche Errichtung einer P+R-Anlage in Zieverich untersucht werden. Es werden aktuell zwei Lagevarianten (aktuelle Lage und Verlegung zum Kreishaus) untersucht. Erst zum Abschluß der Vorplanungen wird unter Beachtung aller Betroffenheiten, u.a. auch der fußläufigen Erschließung, eine Vorzugsvariante festgelegt. Die eingegangenen Kommentare werden im Anschluss an den Onlinedialog von den Projektbeteiligten ausgewertet und auf Machbarkeit geprüft.

Beste Grüße,
Merle Leisner (Moderation)

Eine landwirtschaftlich genutzte Fläche ist kein Freiraum, den man ohne zwingende Gründe versiegeln sollte.
Man sollte lieber dafür sorgen, dass es genügend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, auch E-Bikes und Pedelecs, gibt. Und dass es eine gute Busanbindung an die S-Bahn-Station gibt. Dann braucht man keine großen P+R-Parkflächen. Am Kreishaus könnte man im übrigen auch die vorhandenen Parkflächen durch eine Parkpalette flächensparend erweitern.

Ich denke die meisten Personen, die in Zieverich aussteigen, möchten zum Kreishaus, zu den Schulen oder anderen Einrichtungen. All diese Gebäude wären von einer Haltestelle am Kreishaus besser zu erreichen.
Das Kreishaus hat bereits den großen Parkplatz. Und da die Gleise an diesem Punkt erhöht liegen, könnte man vielleicht über Parkdecks mehr Parkplätze errichten, bzw. sollten einmal mehr Personen mit der Bahn fahren (vor allem anreisen) würde sich auch die Parkplatzsituation verändern.

Auffällig ist, dass auch in den anderen Teilprojekten das Theme "Parken" sehr prominent ist.
Das ist so richtig an keinem einzigen der Haltepunkte an der möglichen Ausbaustrecke konzeptionell gelöst.
Für den aktuellen Haltepunkt in Zieverich gibt es, wenn man die Interessen der Anwohner angemessen berücksichtigt mE keine Lösung, ausser es gelingt zwischen Autohaus und Hausmann Parkplatz die Fläche nutzen zu können. Es kommt nur eine Verlegung in Richtung Kreishaus in Betracht um Chaos zu vermeiden.
Der Grünstreifen an der Philipp-Reiss-Straße ist nach Teil einer zusammenhängenden Grünfläche die sich von der Aachener Straße zur Gutenbergstraße und östlich eben zur Lechenicher Straße erstreckt. Dieses Gesamt Ökosystem darf nicht angetastet werden, erst recht nicht zu Gunsten von Parkraum !!
Insgesamt macht der gesamte Ausbau überhaupt keinen Sinn, da die Verbindung nach Köln gar nicht schneller wird, die Belastung der Bürger steigt, ohne erkennbaren Nutzen. Es handelt sich um ein kostspieliges Prestige-Objekt.

Moderationskommentar

Hallo Anwohner,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich soll im Rahmen eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlagen in Bergheim und Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Stadtteile an die S-Bahn soll durch neue Busverbindungen zum Haltepunkt Glesch erfolgen. Die Federführung dieser Projekte liegt bei der Stadt Bergheim.

Viele Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

Mich würde interessieren, ob in diesem Abschnitt die Eisenbahnbrücken (Brücke über die kleine Erft, Brücke über den Fußgängerweg Richtung Krankenhaus und Fußgängerzone, Brücke über die große Erft) im Zuge des Ausbaus erneuert bzw. renoviert werden.
Die Brücken sind meines Wissens nach teilweise aus den 1960er Jahren und wirken leicht baufällig.
Daher wirkt es für mich fragwürdig, ob die Brücken ein erhöhtes Verkehrsaufkommen (drei Züge pro Stunde) auf Dauer aushalten, auch wenn die S-Bahnen leichter sein dürften als die momentanen Dieseltriebzüge.

Moderationskommentar

Hallo BMSBAHNFAN,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Sie haben Recht, die Eisenbahnüberführungen sind nicht mehr die neusten und müssen daher in den weiteren Planungen intensiv geprüft werden. Dabei wird untersucht, ob sie den zukünfitgen Belastungen standhalten, und wenn ja, wann sie erneuert werden müssten. Da wir uns zur Zeit noch in den Vorplanungen befinden, kann erst in den nächsten Planungsphasen etwas zu den Zuständen der einzelnen Eisenbahnüberführungen gesagt werden.

Viele Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Ich finde weder Variante 1 noch 2 gut, es fehlen Parkplätze. Und der Weg vom H am Kreishaus zur Stadt ist genau so weit wie vom Bahnhof, und die Zwischenstrecke ist zu kurz. Ich würde den neuen Bahnsteig westlich der Lechenicher Straße befürworten. Dort könnten am Ende der Max-Planck-Str. viele P+R-Plätze entstehen, die unbedingt nötig sind. Und für die Elsdorfer ist Zieverich der nächste H.

Moderationskommentar

Hallo einelsdorfer,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Eine mögliche Lage des Haltepunkts Zieverich westlich der Lechenicher Straße wurde geprüft. Aufgrund der Lage im engen Kurvenbereich ist die Errichtung insbesondere im Hinblick auf einen barrierefreien Ausbau an dieser Stelle leider nicht möglich. Die
Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich soll im Rahmen
eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Ein Ausbau zur S-Bahn ohne Verlegung des Haltepunktes an das Kreishaus bzw. an die Schulen ist total unsinnig. Nur ein geringer Prozentsatz der Mitarbeiter im Kreishaus kommen aus Bergheim. Der überwiegende Teil der Beschäftigten kommt aus den südlicheren Städten des Kreises, sowie aus Köln.

Gleiches gilt für das Lehrpersonal an den drei Weiterführenden Schulen, auch hier kommt ein Großteil aus dem westlichen Stadtgebiet Köln und den Städten Kerpen und Frechen.

Vernünftige Ticketangebote, wie Jobticket etc, würden die sehr angespannte Parkplatzsituation im Bereich des Kreishauses und der Schulen deutlich entspannen.

Außerdem bewirkt eine Nutzung des oben genannten Personenkreises auch eine Auslastung der S-Bahn in umgekehrter Richtung. Zugfahrten mit geringer Auslastung in Gegenrichtung könnten so deutlich reduziert werden.

Auch ergäbe sich durch die Verlegung der Haltestelle ein weiterer, deutlich attraktiverer, Zugang in die Bergheimer Fußgängerzone.

Wenn die angesprochene Fußverbindung von dem Haltepunkt Lechenicher Straße zu den Schulen / Kreishaus kommt, haben die angesprochenen Nutzer zwei Möglichkeiten. Zieverich 500 m, Bergheim 1.000 m. Das sollte genügen! Für die Bewohner von Zieverich oder auch Thorr ist diese Verlängerung des Fußweges allerdings schon grenzwertig, je nach schon zurückgelegter Strecke.

In der Informationsbroschüre wird behauptet, dass die S Bahn Verbindung schneller sei als die derzeitige Verbindung. Dabei beziehen sie sich aber auf die reine Geschwindigkeit des Zuges, nicht unbedingt auf die Fahrzeit.
Derzeit beträgt die Fahrzeit von Zieverich nach Köln HBF 34 Minuten.
Wird die S-Bahn weniger Zeit benötigen ? Dann wäre sie wirklich "schneller"

Ich möchte deshalb darum bitten, die Aussage die S Bahn sei schneller künftig nicht mehr zu verwenden, oder es zumindest klar und ausschließlich auf die Geschwindigkeit zu beziehen.
Alles andererseits irreführend um nicht zu sagen, gelogen.

Also halte ich fest, dass sich die Fahrzeit offenbar nicht, oder wenn überhaupt, geringfügig verringert.
Dafür dann der ganze Aufwand, die zusätzliche Lärm und infrastrukturelle Belästigung der Anwohner ...

Moderationskommentar

Hallo Anwohner,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Die Fahrtzeit zwischen Bedburg und Horrem verkürzt sich durch die höhere Geschwindigkeit. Da die S-Bahn von Horrem Richtung
Köln künftig alle Haltestellen bedient, braucht sie auf diesem Streckenabschnitt etwas länger als die heutige Regionalbahn, die nur in Köln-Ehrenfeld hält. Die gesamte Fahrtzeit von Bedburg bis Köln Hauptbahnhof bleibt gegenüber heute unverändert bei 45 Minuten. Dafür entstehen neue umsteigefreie Verbindungen zu innenstadtnahen Stationen wie Köln-Hansaring und neue Verknüpfungen mit der Stadtbahn, zum Beispiel in Köln-Weiden West."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Ein Ausbau des vorhandenen Bahnsteigs ist unter Berücksichtigung der Interessen der Anwohner (Reiss-Strasse, Bosch-Strasse,...) unzumutbar und inaktzeptabel ! Wie sollen denn bitte die an- und abfahrenden Autos und die Parkplatzfrage dort geregelt werden ? Dann wäre in den besagten Straßen zumindest absolutes Halteverbot für nicht Anwohner in Verbindung mit Anwohnerparken vorzusehen (Parkausweise).
Eine Verlagerung in Richtung Kreishaus ist die bessere Lösung, zumal schon heute die Leute über die Gleise in Richtung Kreishaus und Schule laufen !!! Deshalb war vor Jahren hier schon mal eine zusätzliche Brücke neben der bestehenden Eisenbahnbrücke geplant.

Moderationskommentar

Hallo Anwohner,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Um die von Ihnen genannten Punkte zu diskutieren und in die Planungen einfließen zu lassen, dienen der Online-Dialog und die Bürgermessen.

Beste Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

Ich sehe weder bei Variante 1 noch bei Variante 2 die Möglichkeit, ausreichend P+R-Parkplätze zu schaffen. Und auch eine ausreichend große Bushaltstelle für die ÖPNV-Anbindung von Elsdorf etc. ist nicht möglich. Sowas könnte evtl. in Paffendort realisiert werden. So könnte auch der Bahnhof Bergheim entlastet werden, dort ist der Platz ebenfalls begrenzt. Ist ein großer P+R-Parkplatz mit entsprechender ÖPNV-Anbindung auf der Ausbaustrecke überhaupt geplant? In den Artikeln kann ich dazu nichts finden aber genau das sollte doch der Hintergrund des Streckenausbaus sein - das mehr Personen Zugang zu der neuen S-Bahn bekommen.

Moderationskommentar

Hallo GuidoK,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Die Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich soll im Rahmen eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlagen in Bergheim und Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Stadtteile an die S-Bahn soll durch neue Busverbindungen zum Haltepunkt Glesch erfolgen."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der aktuelle Haltepunkt der RB38 in Zieverich weist keine nennenswerten Parkmöglichkeiten für Autos bzw. Fahrräder auf. Durch die Takterhöhung wird der Haltepunkt (insbesondere bei Umsetzung der Variante 1) auch für Pendler aus Elsdorf bzw. der Umgebung deutlich attraktiver. Allerdings erschließt sich mir bis dato noch nicht, wo entsprechende Parkmöglichkeiten geschaffen werden sollen. Dies ist jedoch für die Menschen, die nicht fußläufig zur Haltestelle kommen, unerlässlich.

Darüber hinaus ist es für die umliegenden Stadtteile von Elsdorf bzw. dem Stadtkern von Elsdorf notwendig, dass eine passend getaktete Busvebindung vorhanden ist, um die problematische Parksituation nicht noch unnötig zu überlasten. Wie ist hier der Stand der Dinge?

Neben diesen beiden Themen, stellt sich mir noch die Frage, ob nicht eine 3. Haltepunkt-Variante möglich ist. Dabei schwebt mit die Ausweichstelle, die zweigleisig werden soll, vor. Kann nicht dort ein Haltepunkt gebaut werden, der den Vorteil von zwei Gleisen hätte? Darüber hinaus: Besteht auf der derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche neben dem zweigleisigen Abschnitt die Möglichkeit für ausreichend Parkmöglichkeiten zu sorgen, wenn dort ein Haltepunkt entstünde?

Moderationskommentar

Hallo Echo,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich soll im Rahmen eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlagen in Bergheim und Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Stadtteile an die S-Bahn soll durch neue Busverbindungen zum Haltepunkt Glesch erfolgen. Bei der Wahl des Standortes für den Haltepunkt Zieverich spielt u.a. auch die fußläufige Erreichbarkeit eine entscheidende Rolle, wodurch die hier vorgestellten Varianten zur Entscheidung stehen.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Sehr geehrte Damen und Herren, warum wird die Ausweichstelle in einem Bereich geplant, wo Wohnhäuser stehen? Natürlich fährt auch jetzt und zukünftig die Bahn am Wohngebiet vorbei. Allerdings erhöht sich der Verkehr und somit auch die Geräuschkulisse. Huer bietet sich eine Ausweichstrecke zw. Zieverich und Paffendorf an, wo es keine Wohnbebauung gibt

Moderationskommentar

Hallo Anwohner,

danke für die Rückfrage. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Danke für den Hinweis. Die Berechnungen für den Fahrplan haben ergeben, dass sich einige Züge genau an dieser Stelle begegnen werden. Wenn wir die Ausweichstelle verschieben, kann das nach aktuellem Stand der Planung den Takt stören. Genauere Prüfungen stehen hier noch aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei die eingleisige Eisenbahnüberführung über die RWE Bahn und die Bundesstraße 477. Aus Anwohnersicht ist die Begegnung zweier Züge womöglich sogar ein Vorteil, da die Gräuschkulisse gebündelt auftritt, wohingegen außerhalb der Ausweichstellen doppelt so häufig eine Gräuschkulisse entsteht.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Vielen Dank für die Antwort, jedoch geht diese am Thema vorbei.
Die Ausweichstelle wird gar nicht in Frage gestellt, sondern die Lage. Zwischen Paffendorf und Zieverich kann/soll sie auch bleiben, nur nicht direkt am Wohngebiet. Würde die Ausweichstelle um ca. 400m weiter nach Norden verschoben, würde die Stelle weiterhin zw. Paffendorf und Zieverich liegen, halt nur nicht direkt bei den Wohngebieten

Moderationskommentar

Hallo Anwohner Zieverich,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Vielen Dank für die Anfrage. Die Ausweichstellen hängen von dem zukünftigen Fahrplan ab. Um einen reibungslosen Betriebsablauf zu ermöglichen, ist es notwendig zwischen Zieverich und Paffendorf im Bereich der gestrichelten weißen Linie eine Ausweichmöglichkeit zu schaffen, da sich dort Züge künftig begegnen können. Sonst besteht eine höhere Gefahr von Verspätungen."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Auch wenn die Elektro-Bahnen zukünftig leiser sein sollen, so wird es dennoch alleine schon durch die Takterhöhung ein Zunahme der Lärm- und Elektrosmogbelästigung der Anwohner geben. Welche Maßnahmen sind hier geplant und wann werden die Anwohner hierzu informiert?

Moderationskommentar

Hallo MarkusOne,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die zulässigen Grenzwerte für Lärm und Elektrosmog werden im Bundesimmissionsschutz geregelt. Das sieht vor, dass bei Neu- und Ausbaumaßnahmen die gültigen Grenzwerte für Immissionen einzuhalten sind. Insofern beziehen sich Schallschutzmaßnahmen auf die Streckenabschnitte, an denen gebaut wird. Voraussetzung ist, dass der Verkehrsweg wesentlich verändert wird. Wie laut der S-Bahn-Betrieb auf der Erftstrecke wird, schätzen sogenannte Schallgutachten ab. Diese Untersuchung liegt zurzeit noch nicht vor, weil sich das Projekt noch in einer frühen Planungsphase befindet. Gutachter berechnen und ermitteln zunächst die zukünftige Lärmbelastung in einem Schallgutachten. Danach schlagen sie notwendige und sinnvolle Schutzmaßnahmen vor. Das Schallgutachten wird Teil der Genehmigungsunterlagen und kann von jedem Bürger eingesehen werden. Final entscheidet auch hier die Genehmigungsbehörde, das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), über die tatsächliche Umsetzung. Beim Elektrosmog unterschreiten die Werte der elektromagnetischen Felder deutlich die ständig zugelassenen Grenzwerten. Das haben Messungen auf Bahnsteigen oder im direkten Umfeld in der Vergangenheit gezeigt."

Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Ziel des Ausbaus der S-Bahn ist ja sicher, dass tagtäglich mehr Menschen mit der Bahn fahren und das Auto stehen lassen werden und nicht, dass es die Mitarbeiter im Kreishaus zukünftig bequemer habenwerden . Daher sollte der Haltepunkt auch dort angesiedelt werden, wo mehr Menschen im nahen Umfeld wohnen (vom Wohnpark Zieverich bis zum Wohngebiet Krefelder Str. Außerdem wäre die Schaffung eines dringend notwendigen Park&Ride Platzes am HP1 besser zu realisieren. Der schon vorhandene Parkplatz hinter dem VW-Autohaus könnte leicht an die Haltestelle angebunden und erweitert werden. Die Parkplatzsituation rund um das Kreishaus und die Schule ist jetzt schon stark ausgelastet und wird kaum in der Lage sein zusätzliche Pendler aus Elsdorf und Umgebung mit aufzunehmen.

Moderationskommentar

Hallo MarkusOne,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
"Der Variantenentscheid für die Lage des Bahnsteigs berücksichtigt eine Vielzahl von Einflussfaktoren. Auch die genannten Argumente fließen in die Lagebewertung ein. Bezüglich der umliegenden Parkplatzsituation zeigt sich der Kreis bzw. die Stadt verantwortlich."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Sehr geehrte Damen und Herren,
da es scheinbar viele Varianten für die Haltestelle und den Ausbau in Zieverich gibt, sollten Anwohner und betroffene Eigentümer in direkter Angrenzung der Trasse befragt werden. Dies würde aber voraussetzen das die Anwohner ersteinmal informiert werden! Dies ist bis heute nicht passiert!
MfG
C.S.

Moderationskommentar

Hallo C.S.,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Die Öffentlichkeit wird im Rahmen des Onlinedialogs sowie durch die Bürgermessen informiert und aufgefordert, sich einzubringen.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Warum wird die Zweigleisigkeit nicht zwischen Bergheim und Zieverich wiederhergestellt? Dort gab es zu Zeiten der Bergheimer Kreisbahn ein zweites Gleis und die Trasse ist noch vollständig erhalten.

Moderationskommentar

Hallo christopherdecker,

Vielen Dank für Ihre Frage. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Sie haben recht: Der Abschnitt zwischen Bergheim und Zieverich war in der Tat in der Vergangenheit zu Zeiten der Bergheimer Kreisbahn zweigleisig ausgebaut. Die Trasse ist allerdings nicht mit einfachen Mitteln wiederherzustellen, sondern der komplette Ausbau wäre vergleichsweise aufwändig. Nach aktuellem Planungsstand sollen sich die Züge im 20-Minuten-Takt in Bergheim begegnen. Mit der geplanten Ausweichstelle in Zieverich sind auch zusätzlich Kapazitäten für mögliche Störfälle berücksichtigt. Da der Ausbau dem Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit unterliegt, ist deshalb die komplette Zweigleisigkeit hier bisher nicht vorgesehen.

mit besten Grüßen,
Julia DiMauro (Moderation)

Wenn man den Schülerverkehr auf die Schiene verlagern will, ist die Verlegung des Haltepunktes zum Kreishaus der richtige Weg. Auch für Behördengänge und die Arbeitsplätze werden besser erschlössen. Heinsberg hat am Kreishaus auch einen Haltepunkt bekommen.

Moderationskommentar

Hallo christopherdecker,

Vielen Dank für Ihre Frage. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Unabhängig von der Lage des neuen Haltepunktes soll eine Brücke über den Erftflutkanal entlang der Eisenbahntrasse errichtet werden, sodass eine neue, kurze Fuß- und Radverkehrsverbindung entsteht. Hierdurch entsteht eine Direktverbindung zwischen den beiden potenziellen Haltepunkten, die Auswirkungen einer Verlegung zum Kreishaus wären für Zieverich somit geringer."

Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Das Argument zur Erschließung von Kreistags und den Schulen ist recht schlüssig. Nur ist es sinnvoll den
Haltestellenabstand zum Bahnhof Bergheim auf wenige hundert Meter zu verkleinern, beziehungsweise entstehen Nachteile für Zieverich bei der Verlegung?

Moderationskommentar

Hallo Julius,

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Bei der Planung der Varianten waren der Schülerverkehr und der schnelle Zugang zum Kreishaus genau die Argumente, die für die Entwicklung der Variante 2 sprechen.

mit besten Grüßen,
Julia DiMauro (Moderation)