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Zieverich

Im Stadtteil Zieverich stehen die Bahnübergänge sowie der Neubau der Station Zieverich im Fokus der Planer. Außerdem ist im Norden des Stadtteils ein zweites Gleis für eine 500 Meter lange Ausweichstelle vorgesehen.

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Glesch

An den drei Bahnübergängen des Stadtteils sowie am Haltepunkt Glesch sind Änderungen vorgesehen.

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Paffendorf

Bahnübergang Schmitteweg
Südlich des Haltepunktes Paffendorf liegt der Bahnübergang Schmitteweg. Nach dem Ausbau der Erftbahn soll der Bahnübergang weiterhin für Fußgänger und Radfahrer nutzbar bleiben. Wegen der höheren Geschwindigkeit und Taktung muss er dazu erstmalig technisch aufgewertet werden: Zukünftig sollen Signal- und Schrankenanlagen die Querung der Gleise sichern. Dafür hat sich auch der Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim ausgesprochen.

Modernisierung Haltepunkt Paffendorf
Der Bahnsteig wird verlängert und aufgehöht, um einen höhengleichen Einstieg in die S-Bahn zu gewährleisten. Die bestehenden Zugänge zum P&R-Parkplatz werden angepasst und bleiben erhalten. Neben der Beleuchtung wird auch die Bahnsteigausstattung (Vitrinen, Sitzgelegenheiten) modernisiert. Für die Reisendeninformation wird ein dynamischer Schriftanzeiger inklusive Akustikmodul gebaut. Die Station erhält ein taktiles Leitsystem.

Bahnübergang Meßweg
Der Bahnübergang am Meßweg befindet sich unmittelbar nordwestlich des Haltepunktes Paffendorf und verbindet das Wohngebiet im gleichnamigen Ortsteil mit dem Gewerbegebiet Bergheim-Paffendorf. Der heute technisch nicht gesicherte Bahnübergang soll weiterhin von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden können. Wegen der höheren Geschwindigkeit und des dichteren Takts der S-Bahnen muss der Bahnübergang Meßweg erstmalig technisch gesichert werden.

Bahnübergang Desdorfer Weg
Der Desdorfer Weg verbindet das Wohngebiet Paffendorf mit einigen weiteren Wohneinheiten südwestlich der Trasse und kann auch von Kraftfahrzeugen befahren werden. Der heute bereits technisch gesicherte Bahnübergang liegt zwischen der vielbefahrenen K41 und dem Haltepunkt Paffendorf. Auch hier haben sich die Projektpartner der Erftbahn bereits früh mit der Stadt Bergheim abgestimmt. Der Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim hat sich dafür ausgesprochen, den Bahnübergang Desdorfer Weg beizubehalten und technisch aufzuwerten.

Wie ist Ihre Meinung zu den Ausbauplänen in Paffendorf?

Kommentare

Wir wohnen in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke u die Vorstellung, dass insbesondere meine kleinen Kinder (aufgrund der magnetischen Strahlungen) potenziell gefährdet sein können, verursacht bei mir ein Gefühl von Angst, Unsicherheit u grosser Sorge. Viele Familien könnten von dieser Problematik betroffen sein, ein Kindergarten befindet sich zudem in unmittelbarer Nähe...
Ich hoffe daher inständig, dass die Verantwortlichen diese Angelegenheit u auch die Sorgen der Eltern sehr ernst nehmen u ggfs über alternative Lösungen nachdenken. Warum, so frage ich mich, ist es nicht möglich die Bahnstrecke etwas mehr ins Feld zu verlagern? Somit würde ein höherer Abstand eingehalten u das Risiko minimiert wenn nicht sogar ausgeschlossen werden können.
Ich lehne die S Bahn grundsätzlich nicht ab, aber die Umsetzung darf bitte nicht um jeden Preis erfolgen u erst Recht nicht zulasten von unseren Kindern.

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Diese Haltestelle sollte bestehen bleiben.
Wird diese Haltestelle weiter Richtung Bergheim verlegt, ist für größeren Teil der Zievericher der Weg zur Haltestelle viel zu weit - daraus folgt, es wird wieder das Auto benutzt.
Vielleicht könnte an der Lechernicherstr eine Unterführung für die S- Bahn gebaut werden.

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Neben dem Haltepunkt Zieverich ist der Haltepunkt Paffendorf aufgrund der verkehrlichen Erschließung für Elsdorfer Pendler die beste Möglichkeit auf die Bahn umzusteigen. Der Beschreibung konnte ich jedoch keinen zusätzlichen Ausbau der Parkmöglichkeiten entnehmen. Dies ist aus meiner Sicht jedoch dringend geboten. Sonst könnte dies in meiner Vorstellung zu einer größeren Belastung durch parkende Autos in den Anwohnerstraßen führen. Alternativ wäre natürlich auch hier eine bessere Busanbindung nach Elsdorf und die Schaffung von zusätzlichen sicheren Fahrradstellplätzen eine Entlastungsmöglichkeit.

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Der Haltepunkt Glesch ist meiner Meinung nach nur bedingt als Alternative geeignet. Über welche Verkehrswege soll dieser denn aus Elsdorfer Richtung angeschlossen werden? Wenn dies über Pafffendorf erfolgen soll, können die Pendler auch direkt in Paffendorf bleiben und müssen nicht erst noch umständlich durch Glesch fahren. Auch wäre aufgrund der neu angesiedelten Gewerbebetriebe und des geplanten interkommunalen Gewerbegebietes eine Verlegung des Haltepunkts in diese Richtung eine Überlegung wert.

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Ich habe die Kommentare zum Thema Elektrosmog gelesen. Jedoch bin ich der Meinung, dass man die Problematik nicht einfach so abtun kann. Die "Moderation" erwähnt wohl mit Recht, dass die gesetzlich geforderten Grenzwerte eingehalten werden. Dieser Grenzwert liegt meines Wissens nach bei 300 µTesla (so wie es verstanden habe, können ab ein solcher Wert unmittelbare körperliche Beeinträchtigungen auftreten). Laut Moderation werden in 10 m Entfernung von den Stromleitungen nur max. 2% des Grenzwertes erreicht (d.h. max. 6 µTesla). Nur leider beruhigt mich diese Aussage überhaupt nicht, sondern löst bei mir eher das Gegenteil aus. Bei meiner Rechereche zu diesem Thema bin auf die Homepage des Forschungszentrums für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (Einrichtung der Uniklinik RWTH Aachen) gestoßen. Hier wird Folgendes ausgeführt:
" ....Bei Kindern dagegen zeigten die Ergebnisse epidemiologischer Studien ein erhöhtes Risiko für Kinderleukämie bei magnetischen Flussdichten über 0,3-0,4 µT auf. Aufgrund dieser Studien stufte das Internationale Krebsforschungszentrum (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) niederfrequente Magnetfelder in die Klasse 2B "möglicherweise krebserregend" ein (2002 und 2007). ....Die WHO hat 2007 die Durchführung von neuen gepoolten Analysen unter Einbeziehung der neueren epidemiologischen Studien zu Kinderleukämie und Magnetfeldern, die Entwicklung von transgenen Tiermodellen zur Untersuchung der Kinderleukämie mit extrem niederfrequenten Magnetfeldern sowie die mögliche kokarzinogene Wirkung von Magnetfeldern mit hoher Priorität eingestuft (WHO 2007)."
Wenn man nun den von der Moderation genannten Wert in Höhe von 6 µT mit dem vom Forschungszentrum genannten Wert vergleicht (0,3-0,4 µT) und man zusätzlich bedenkt, dass unser Grundstück 10 m an den Bahndramm grenzt und wir kleine Kinder haben, muss man verstehen, dass wir sehr besorgt sind.
Wir unterstützen grundsätzlich die S-Bahn. Doch bei einem solchen zukunftsträchtigen und nachhaltigen Projekt, sollte kein Kompriss zu Lasten der Anwohner oder auch öffentlichen Einrichtungen in der Nähe der Bahngleise (z.B. Kindergarten Glesch) gemacht werden. Ein stumpfes Einhalten der aktuellen Grenzwerte, die möglicherweise bei Vorliegen neuer Forschungsergebnisse angepast werden müssen, wäre unseres Erachtens nicht zukunftträchtig, nachhaltig und fair gegenüber den Anwohnern.
Um den Einfluss des Magnetfeldes so gering wie möglich zu halten, ist es unseres Erachtens sehr wichtig, den Abstand der Bahnstromleitung zu den Wohnhäusern und Einrichtungen so groß wie möglich zu gestalten und möglicherweise für entscheidende Meter ins freie Feld auszuweichen.

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Wenn man sich die Kommentare zu den einzelnen Haltepunkten, also nicht nur zu Paffendorf, anschaut, stellt man schnell fest, dass es immer wieder die gleichen inhaltlichen Anmerkungen und Kritikpunkte gibt:
- ausreichend Park & Ride Parkplätze schaffen
- insgesamt bessere Anbindung der S-Bahn an den ÖPNV (Bus)
- Lärmreduzierung für die Anwohner
- fehlende bessere Anbindung Elsdorf
Hierzu einige Feststellungen aus meiner Sicht: Der vorgesehene Ausbau der RB 38 zur S-Bahn ist ein Gewinn für die Region, er verbessert die Anbindung an die Stadt Köln, verbessert den Takt und stellt gleichzeitig für die direkten Anwohner an der Bahnstrecke absehbar eine höhere Belastung dar.
Als die Bahnstrecke damals gebaut wurde, war ein Ausbau nicht absehbar und die Geschwindigkeiten der Schienenfahrzeuge eher langsam. Als wir unser Haus im Jahre 1999 kauften, wurde uns noch aufgrund der Fragestellungen bezüglich der Bahnstrecke gesagt, wir sollten uns keine großen Sorgen machen, die würde kaum genutzt, in Zukunft ggf. sogar stillgelegt. So ändern sich die Zeiten. Meine Frau und ich sind heute froh, dass die RB 38 nicht stillgelegt wurde, wir nutzen sie regelmäßig, wenn auch mit bisheriger Taktung und bestehendem Fahrplan in den Abendstunden, in der Woche, nur eingeschränkt möglich. Die Lärmbelastung der direkten Anwohner an der Bahnstrecke der RB 38 ist hoch, sie wird mit Ausbau zur S-Bahn weiter ansteigen.
Hier mein Vorschlag zur Diskussion:
Die bisherigen Haltepunkte Paffendorf und Glesch haben nur eingeschränkte Aufwuchsfähigkeit, deshalb Schaffung eines neuen gemeinsamen Bahnhofs zwischen Paffendorf und Glesch (nördlich K 41), dabei Verlegung der Bahntrasse im Bereich Paffendorf bis Glesch von den direkten Anwohnern nach Westen/Südwesten zur Lärmreduzierung (jeder Meter zählt), mit großem P&R Parkplatz und fester Busanbindung nach Elsdorf, mögliche Zufahrten von der K 41 und/oder auch L213. Dabei Prüfung, ob dieser neue Bahnhof ggf. auch in Tieflage gebaut werden kann, dann könnte der hoch frequentierte Bahnübergang K41 am Nordwestausgang Paffendorf entfallen und durch eine Brücke ersetzt werden.
Gute Anbindung des neuen Bahnhofs durch Schaffung von beleuchteten Fußwegen/Fahrradwegen zu den Ortschaften Paffendorf /Glesch und des Industriegebiets
Vorteile dieser Idee:
- Entfall eines Bahnhofs
- Verbesserung der Anbindung Elsdorf
- Lärmreduzierung der direkten Anwohnerin Paffendorf / Glesch
- deutliche Verbesserung der Anbindung des Industriegebiets Paffendorf
- ggf. Entfall eines hoch-frequentierten Bahnübergangs, damit Verminderung der Unfallgefahr

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Wie sieht es mit umliegenden Wohngebieten/Häusern aus bzgl. Elektrosmog ? Welchen Abstand müssen die Oberleitungen mit 15KV und 16,7 Hz zu umliegenden Häusern haben ? Bitte um Info zu den Strahlungen der Magnetischen Felder.

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Moderationskommentar

Hallo oeztemid,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Für die Planung ist hier die Bundesimmissionsschutzverordnung ausschlaggebend. Hier sind die Grenzwerte der erlaubten elektrischen Feldstärken festgelegt. Messungen an einem Bahnstromstandardmast, gemessen in 1 Meter Höhe und 10 Meter Entfernung zum ruhenden Leiter, haben gezeigt, dass der Grenzwert beim elektrischen Feld lediglich zu 8 Prozent und bei der Magnetischen Flussdichte nur zu 2 Prozent ausgeschöpft wird.

Beste Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

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Das würde ich mal nicht so kritisch sehen! Ich bin selbst direkter Anwohner der Strecke und ich sehe die Umweltbelastungen eher in der jetzigen Nutzung von Dieseltriebwagen. (Euroklasse ???) Z.B. sind die Stickoxydbelastungen im unmittelbaren Umfeld durch den Individualverkehr kritischer zu sehen. Und wie sieht es mit der Strahlenbelastung in den eigenen 4 Wänden aus? In jedem Haushalt WLAN und - zunehmend - das "Smart Home" mit einer vielfachen Vernetzung. Sollte das Thema Elektrosmog durch Oberleitungen wirklich relevant sein, so müssten wir in den Innenstädten durch die Leitungsstruktur für Straßenbahnen ein erhebliches Problem haben

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Soll die Signalanlage und Schrankenanlage mit einem akustischem Signal ausgestattet werden? Wenn ja, mit welcher Lautstärke? Wenn dieses alle 20 min zu hören ist, werden sich die Anwohner freuen, da dieses ja nicht nur am Tag , sondern auch in der Nacht zu hören ist !!!

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Moderationskommentar

Hallo Tuffi,

Vielen Dank für Ihre Frage. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Grundsätzlich versucht die DB, bei Bahnübergängen auf akustische Warnsignale zu verzichten. Unter besonderen Sicherheitsaspekten, z.B. einer anliegenden Schule, kann es vorkommen, dass Warnsignale notwendig werden. Ob und bei welchen Bahnübergängen der Erftbahn zukünftig akustische Signale notwendig sind, wird erst in den nächsten Planungsphasen abgestimmt. Angrenzende Wohnbebauung ist in jedem Fall aber ein Kriterium, welches mit in die Entscheidungsfindung eingeht.

Viele Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

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Ist geprüft worden, ob man den Haltepunkt Paffendorf auf die andere Seite des Bahnübergangs Desdorfer Weg verlegen kann? Das würde die Wegstrecken der Anwohner zum Haltepunkt kaum ändern und man könnte von der K41 die Zufahrt zu einem großen P+R-Parkplatz zwischen K41 und Desdorfer Weg errichten. Dieser wäre verkehrstechnisch gut angebunden und auch von Elsdorf aus gut zu erreichen. Dort könnte dann auch eine Busanbindung des Haltepunkts erfolgen. Personen, die den Haltepunkt mit dem Auto anfahren oder sich bis dort bringen lassen, müssten zudem nicht mehr durch kleine Wohnstraßen in Paffendorf fahren.

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Moderationskommentar

Hallo GuidoK,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlage in Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Stadtteile an die S-Bahn soll ebenfalls durch neue Busverbindungen zum Haltepunkt Glesch erfolgen. Eine Verlegung des Haltepunktes Paffendorf an die von Ihnen genannte Stelle ist dadurch nicht notwendig.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

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