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Quadrath-Ichendorf

Im Stadtteil Quadrath-Ichendorf wird die Technik des Bahnübergangs Sandstraße an die schnelleren Züge angepasst und die vorhandene Ausweichstelle zwischen Quadrath-Ichendorf und Horrem wird ertüchtigt.

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Horrem

Im aktuellen Zustand der Infrastruktur müsste die zukünftige S-Bahn mehrere Gleise auf gleicher Höhe queren, um von den S-Bahn-Gleisen in bzw. aus Richtung Köln auf den Abzweig nach Bedburg ein- und auszufädeln. Wie bei einem Spurwechsel mit dem Auto müssten dazu die übrigen Gleise frei sein. Anders als im Autoverkehr sind allerdings auf der Schiene für diesen Abbiegevorgang die Gleise für andere Züge aus Sicherheitsgründen blockiert. Das würde die Kapazität auf den betroffenen Strecken stark einschränken, insbesondere wenn künftig die S-Bahn in dichterem Takt fährt. Mit einem sogenannten Überwerfungsbauwerk lässt sich dieser Engpass lösen. Eine Schienenbrücke überspannt die drei Gleise, die gekreuzt werden sollen und ermöglicht das Aus- und Einfädeln, ohne den übrigen Bahnverkehr zu behindern. Das Bauwerk in Kerpen-Horrem wird eine Länge von rund 700 Metern haben und vor der Straßenüberführung an der Josef-Britschnau-Straße enden.

Wie ist Ihre Meinung zum geplanten Überwerfungsbauwerk in Horrem?

Kommentare

Ein wahrscheinlich bekanntes Problem für die Nutzer der RB38 ist der Ein-/Ausstieg auf Gleis 19. Nicht nur der lange evtl. gefährliche Weg (Parkplatz meist) ist nicht nur anstrengend sondern auch zeitaufwendig, vor allem für Personen mit Kinderwagen oder auch Personen im Rollstuhl ist dies problematisch, häufig werden Umstiege nicht erreicht. Eine mögliche Lösung bietet hierbei Gleis 10:
Gleis 19 wird für den ÖPNV nicht benutzt, stattdessen wird Gleis 10 benutzt, wodurch Zeit gespart wird. Gleichzeitig bietet Gleis 10 eine Gelegenheit die S12 sowohl in Richtung Düren fahren zu lassen als auch in Richtung Köln. Die S12 wird hierbei in Horrem getrennt oder kombiniert:
Kommt die S12 aus Bedburg, so wird der Zug geteilt: Der vordere Zugteil fährt in Richtung Düren, der hintere Zugteil fährt in Richtung Köln.
Kommen die Züge der S12 aus Düren und Köln, so werden diese kombiniert und fahren gemeinsam in Richtung Bedburg.
Die Zeit für die Trennung sollte hierbei ca. 5 Minuten betragen.
Sollte einer zwei der Züge eine Verspätung von 10 Minuten haben, so soll der verspätete Zug in Horrem enden und der pünktliche in Richtung Bedburg weiterfahren.
Empfehlenswert sei zusätzlich eine Errichtung eines Ausweichgleises neben Gleis 10 um weitere möglichere Verspätungen zu unterbinden.

Eine gute Veranschaulichung ist hierbei die „Rhein-Niers-Bahn“ auch bekannt als RB33, die zwischen Aachen und Duisburg verkehrt und nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet, da diese in in Lindern geteilt bzw. verstärkt wird.

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Hallo M.S.
Wie ein Zug, der aus Bedburg kommend in Gleis 10 eingefahren ist, anschließend ohne aufwändige Wendemanöver nach Köln weiterfahren soll, erschließt sich mir nicht. Vielleicht noch ein paar Zusatzinformationen ...?
Zudem wird ab Horrem durch dieses Konzept die Fahrgastkapazität nach Köln halbiert. Auch müsste dann konsequenterweise ein weiteres "Überwerfungsbauwerk" in Richtung Sindorf errichtet werden. Und dieses Bauwerk Richtung Königsdorf frisst schon jetzt m.W. einen erheblichen Teil der Gesamtinvestitionen.

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Zunächst ist die Zielsetzung die Taktung zu verdichten zu begrüßen.
Aber alleinig der Ausbau bestehender Netze wird nicht die gewünschte Mobilitätswende bringen. Zurückgebaute Strecken (z.B. Strecke Köln - Nörvenich) müssen reaktiviert oder gar neue Verteilstrecken angelegt werden. Der ÖPNV muss zu Lasten des Autoverkehrs deutlich vergünstigt werden. In Wien kostet die Jahreskarte 365€ und über 50% der Einwohner nutzen dieses Angebot.
Auch das Angebot an andere ökologische Verkehrsmittel muss verbessert werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in Bus und Bahnen ist schlicht weg eine Katastrophe. Warum nicht wie in einigen Bundesländern praktiziert die Fahrradmitnahme kostenfrei anbieten. Auch das Platzangebot für Fahrräder im ÖPNV ist mangelhaft. In neuen Bussen kann ohne eine komplette Belegung des Durchganges kein Fahrrad mitgenommen werden. Auch die S-Bahnen sind nicht optimal für eine Fahrradmitnahme ausgelegt. Früher hatten noch viele Züge der DB spezielle Abteile in denen Fahrräder platzsparend verbracht werden konnten. Ein Blick zu unseren europäischen Nachbarländern zeigt wie es geht. In der Schweiz kann man sich zudem ansehen, wie Pünktlichkeit und Vernetzung in der Breite realisiert werden können. Hingegen haben die S-Bahnen und Buslinien in Kerpen regelmäßig Verspätung oder fallen aus. Auch bei geringen Verspätungen der S-Bahnen gibt es keine Kommunikationen zwischen den unterschiedlichen ÖVPN-Angeboten. Zur intelligenten Vernetzung und Digitalisierung gehört auch Apps zu programmieren, die keine Verbindungen mit einer Umstiegszeit von 0 Minuten anbieten (wohlgemerkt unterschiedlicher Bahnsteig).

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Hier wird viel über die Anbindung von Bus und Fahrrad gesprochen. Das finde ich auch extrem Wichtig. Was mir hier aber grundsätzlich fehlt, ist der Gedanke des Umstiegs von der S-Bahn an die schnelleren RE-Züge in Horrem.
Pendler und Reisende wollen nicht nur nach Köln und Düren, sondern auch nach Düsseldorf, ins Ruhrgebiet, nach Aachen oder zum Flughafen. Das alles wird mit der neuen S-Bahn nicht schneller und nicht besser.

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Hallelujah! Die S-Bahn durch Bergheim! Endlich!
Seit 10 Jahren, also seit ich 13 war, fahre ich regelmäßig nach Köln, vor allem mit der RB38. Es ist wirklich eine Katastrophe, dass die Bahn nur ein mal in der Stunde fährt, vor allem Morgens und Nachmittags zur Stoßzeit! Schlimmer ist allerdings, dass man unter der Woche ab halb 10 und am Wochenende ab halb 1 von Köln aus nicht weiter als Horrem kommt! Klar, kommt in Horrem auch ein Bus. Und klar kann man auch mit der S-Bahn bis nach Horrem fahren. Und das am Wochenende sogar stündlich die ganze Nacht. Aber das war es auch schon. Man muss sich immer Gedanken wie man nach Hause kommt, wo man übernachten kann, oder ob man noch Geld für ein Taxi übrig hat. Oder ob man eben mitten in der Nacht 40 oder Minuten länger zu Fuß läuft. UND DAS SEIT JAHREN! Und so oft haben die Regional Züge und S-Bahnen Verspätung, dass man den letzten Bus ( unter der Woche 23:35, Wochenende (01:05 Uhr) richtung Bergheim natürlich verpasst. Und wer verlässt am Wochende denn schon Köln gegen halb 1 um den letzen Bus zu kriegen? Deswegen hoffe ich das die kommende S-Bahn wenigstens am Wochenende stündlich die ganze Nacht bis Bedburg fährt. Das wäre ein Traum! Und außerdem wünschen sich alle, dass die Bahn Tagsüber mehr als ein mal die Stunde nach Köln durchfährt. Zwei mal in der Stunde wäre schon total klasse! Ich bin definitiv auf die Zukunft gespannt und freue mich über regelmäßigere Bahverbindungen!

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Sind schon Voruntersuchungen erfolgt, ob das geplante Überwerfungsbauwerk im geplanten Zeitrahmen errichtet werden kann. Ich sehe da ggf. Probleme mit der Stabilität des Untergrunds (Quarzsand und auch Kohle) für die Fundamente. In relativer Nähe wurde ja auch versucht, eine Überquerung der Bahnlinie zu errichten, um eine Anschlußstelle für die A4 an die L361 herzustellen. Dieses Bauhaben wird sich lt. straßen.nrw erheblich wg/ statischer Probleme verschieben.
In Erinnerung ist da auch die ca. 2monatige Unterbrechung der Rheintalstrecke bei Rastatt im Spätsommer 2017.

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Moderationskommentar

Hallo Norbert,

viele Dank für ihre HInweise. Dazu haben wir folgende Rückmeldung vom Planungsteam erhalten:

Im Herbst 2018 sind - gerade mit Blick auf die schwieirigen Bodenverhältnisse - die ersten Baugrunduntersuchungen für die Erftbahn durchgeführt worden. Die detaillierteren Untersuchungen folgen in den weiteren Palnungsphasen.

Viele Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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Ich würde anregen am Ende der heutigen Bahnsteige an der Strecke Köln - Aachen, eine Brücke mit Aufzügen und Rolltreppen zu Bauen, dadurch würde meines Erachtens der Weg zum künftigen Halt der S 12 für viele Reisende gegenüber dem jetzigem Tunnel deutlich verkürzt. Ich denke an eine Brücke wie sie in Opladen verwirklicht wurde.

5 Nutzer haben abgestimmt.

Schon heute fehlt die zweite (östliche) Bahnsteigverbindung in Horrem schmerzlich. Da den Bahnhof auch aufgrund geplanter Neubaugebiete immer mehr Fahrgäste aus Richtung Osten kommend erreichen wollen, würde die Bahnsteigbrücke den Weg zu den Gleisen für diesen Personenkreis drastisch verkürzen und zudem die Flexibilität beim Bahnsteigwechsel erhöhen. Darüber hinaus kann eine solche Brücke die sehr starken Fahrgastströme gerade in der Hauptverkehrszeit durch bessere Verteilung der Reisenden zu entzerren helfen. Für die Inwertsetzung der Erft-S-Bahn an Gleis 19 ist die Bahnsteigbrücke unabdingbar, da nur so eine von der Wegstrecke her zumutbare Anbindung des Kurvenbahnsteigs an den Busbahnhof zu erreichen ist.

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Die Brücke würde vor allem die Wege für Umsteiger von der Erft-Bahn auf Züge Richtung Düren und Busse am Busbahnhof um mindestens 1/3 verkürzen.

1 Nutzer hat abgestimmt.

Ich Freddy Richard bin gehbehindert,fahre oft nach Aachen zur meine Ärzten dann brauch ich nicht und andere Menschen mit Rollstuhl und Rollator nich runter zu gehen.Und wenn ich oder menschen mit Rollstuhl/Rollator nicht den berg hoch zu gehen zur gleis 19.Es wäre schöner wenn man an Gleis 19 eine Unterführung/Brücke mit aufzug für Menschen wie ich die mit Rollstuhl/Rollator zu die andere Gleisen erreichen können

0 Nutzer haben abgestimmt.

Dem kann ich nur zustimmen. Eine Brücke vom großen P&R Parkplatz (Gleis 19) bis zum Busbahnhof (Gleis 1) mit Zugängen zu den Gleisen 1,2,3 und 6 fehlt heute schon und würde den Zugang zum Kurvenbahnsteig deutlich verbessern.

3 Nutzer haben abgestimmt.

Vom Bus in die S-Bahn - von der S-Bahn in den Bus - alles heute möglich von allen S-Bahnen auf Gleis 1. Vom Rad zur S-Bahn - alles auf Gleis 1 direkt und zu Gleis 2 mit kurzen Wegen. Zu Fuß gleich auf den Bahnsteig Gleis 1 oder schnell von Gleis 2.
Doch mit der Erft-S-Bahn wird die Bedienung auf Gleis 1 deutlich schlechter. Nur noch alle 20 Minuten fährt dann eine S-Bahn von Gleis 1. Da hilft nur ein verbesserter Takt auf der S13/S19 von Düren - Sindorf nach Köln zusätzlich zur S12.

2 Nutzer haben abgestimmt.

Unabhängig von der Umstellung der RB 38 auf den S-Bahn Betrieb sollte erwogen werden, die Anbindung Richtung Düren zu verbessern. Von einem regelmäßigen 20min Takt würden vor allem Buir und Merzenich profitieren. Angebot schafft Nachfrage!

3 Nutzer haben abgestimmt.

Liebe Moderatoren, Liebes Planungsteam,
für eine Verbesserung des Taktes über Sindorf hinaus nach Düren ist keine Erweiterung der Infrastruktur notwendig. Wünschenswert wäre ein durchgehender 20 Minuten Takt tagsüber und 30 Minuten Takt in den Tagesrandstunden und am Wochenende. Ein 60 Minuten Takt nach 20:00 Uhr, wie im Moment, ist dem Umfeld einer Großstadt unwürdig, ebenso wie die Ausdünnung des Taktes zwischen 9:00 und 15:00 Uhr.

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Moderationskommentar

Hallo JörnK.,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Die Angebotsausweitung Richtung Düren ist jedoch aufgrund der begrenzten Kapazität der Infrastruktur leider nicht möglich. Die Problematik in Sindorf ist bekannt, der NVR als Aufgabenträger und DB Station & Service arbeiten an Lösungsmöglichkeiten zu diesem Thema.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

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Ich pendle seit 9 Jahren von Sindorf nach Köln und merke wie sehr der Bahnsteig in Sindorf überlastet ist. Regelmäßig kommt es mit den Kindern zu gefährlichen Situationen, da nur noch hinter der weißen "Sicherheitsmarkierung" gegangen werden kann.
Im Zuge der besseren Anbindung von Bergheim sollte auch der Konsequente Ausbau und Förderung der Attraktivität Richtung Düren fortgeführt werden.

2 Nutzer haben abgestimmt.

Wenn die S12 künftig ab Gleis 19 fährt, führt dies faktisch dazu, dass es am Bahnhof Horren (Gleis 1) nur noch ein 20 Minuten Takt nach Köln gäbe. Dies wäre ein starker Einschnitt für alle Pendler, die zu fuss, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zum Bahnhof kommen. Um von dort aus Gleis 19 zu erreichen, benötigt man fast 10 Minuten. Dann kann man direkt die S13 zehn Minuten vorher ab Gleis 1 nehmen. Die S12 von Gleis 19 zu nutzen, macht für diese Perspnengruppe demnach keinen Sinn. Somit gäbe es eine extrem hohe Auslastung der S13, die sowieso immer schon recht voll ist, gerade im Berufsverkehr.
Gäbe es eine Möglichkeit, die S13 (oder wie auch immer die dann heisst) von Sindorf nach Deutz fahren zu lassen, um wieder einen 10 Minuten Takt ab Gleis 1 anzubieten und zudem Sindorf noch besser anzubinden?
Gibt es alternativ die Möglichkeit, das Überwurfbauwerk erst hinter Horrem, also westlich des Bahnhofs zu realisieren und den Kurvenbahnsteig gar nicht zu nutzen?

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Moderationskommentar

Hallo Norbert,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Gemäß dem S-Bahn-Zielkonzept 2030+ des NVR sind zwei S-Bahn-Linien zwischen Horrem und Köln vorgesehen. Die S-Bahn-Stammstrecke in Köln lässt nach dem Ausbau 24 Fahrten/Stunde im 2,5 Minuten-Takt zu. Diese wird durch die im Zielkonzept vorgesehenen S-Bahn-Linien voll ausgereizt. Das bedeutet, dass der 10-Minuten-Takt zwischen Horrem und Köln für alle Stationen gesetzt ist. Sollten jedoch zukünftig weitere Kapazitätssteigerungen darüber hinaus, z.B. durch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik, ermöglicht werden können, würde selbstverständlich auch eine dritte S-Bahn-Linie auf diesem Streckenabschnitt untersucht werden. Eine stündliche „Express-S-Bahn“ auf den Fernbahngleisen, wie von Ihnen beschrieben, ist aufgrund des sehr engen Taktgefüges und fehlender Überleitmöglichkeiten auf die S-Bahn-Infrastruktur im Knoten Köln leider nicht möglich.

Viele Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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Julius hatte mit seiner Anfrage am 20.06.2019 den Bestandsschutz für eine weiterhin bestehende Anbindung an die Schnell-/Güterstrecke eine positive Antwort erhalten. Was spricht eigentlich gegen eine stündliche Schnellverbindung im Fahrplan der S12 ohne Zwischenhalte an der heutigen S-Bahnstrecke? (Ausnahme Köln-Ehrenfeld) Dies würde Platz für eine zusätzliche Fahrt einer S13 oder S19 schaffen. Natürlich eine Herausforderung für die Fahrplangestaltung - und ggfs. auch eine Anpassung der Ausweichstellen.

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Moderationskommentar

Hallo Redike,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die Errichtung des Überwerfungsbauwerks östlich des Bahnhofs Horrem und damit die Nutzung des Kurvenbahnstiegs (Gleis 19) stellt die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung dar. Eine weitere Verdichtung des S-Bahn-Taktes auf der Strecke zwischen Sindorf und Deutz ist aufgrund der begrenzten Kapazität auf der S-Bahn-Stammstrecke in Köln leider nicht möglich. Die durch den Bau eines weiteren S-Bahnsteigs in Köln Hbf und Köln Messe/Deutz geschaffenen zusätzlichen Kapazitäten werden für die Umsetzung des S-Bahn-Zielkonzeptes 2030+ benötigt. Sollten jedoch zukünftig Kapazitätssteigerungen auf der vorhandenen Infrastruktur durch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik ermöglicht werden können, wird die S13 hierbei selbstverständlich berücksichtigt.

Beste Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

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Hallo Redike,

ich kann Dir da nur zustimmen. Aber es wird auf beiden Linien maximal einen 20-Minutentakt geben, der sich erst ab Frechen-Königsdorf zu einem 10-Minutentakt verdichten wird. Und ab Hansaring würde es zu eng für eine höhere Dichte aus dem Rhein-Erft-Kreis. Den heute zu Spitzenzeiten gewohnten 10-Minutentakt ab Gleis 1 wird es dann wohl nicht mehr geben. - Und mal ehrlich: wenn Verspätungen entstehen und die Durchsagen, wenn überhaupt, sehr unzuverlässig sind, wird sich kaum jemand zu einem 10-Minutenmarsch nach Gleis 19 aufmachen, weil ja dann überraschend doch eine S-Bahn kommen könnte. Interessanter wird da schon die Auslastung in der Gegenrichtung, wenn viele Pendler die "Nächste S-Bahn" nehmen und dann die S12 schon mal aus den Nähten platzen wird.

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Die geplante zukünftige Nutzung des „Kurvenbahnsteigs“ (bisher Gleis 19) als Haltepunkt der S 12 führt aufgrund seiner abgelegenen Lage im Bahnhof Horrem zu erheblichen Nachteilen sowohl bei Umstiegen vom / zum Regionalverkehr als auch für alle Reisende, die den Bahnhof von der Stadtseite aus erreichen. Dies betrifft alle Reisenden, die den Bahnhof zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus erreichen oder mit dem Auto unter Nutzung des südlichen P + R — Parkplatzes anfahren. Bei der derzeitigen Erschließung des Gleisdreiecks würde eine Nutzung der S12 zukünftig einen zusätzlichen Fußweg von — je nach individueller Mobilität— ca. 5 — 10 Minuten erfordern.

Es stellen sich daher folgende Fragen:
1) Sind auch alternative Planungsvarianten hinsichtlich der Lage des Bahnsteigs für die S12 in Horrem untersucht worden?
Falls nicht:
2) Welche Maßnahmen sind geplant, um eine bessere Anbindung des zukünftigen Bahnsteigs der S12 an die übrigen Gleise des S—Bahn — und Regionalverkehrs sowie die P+ R Anlagen, den Busbahnhof und die Bahnhofstraße zu erreichen?
3) Ist eine zusätzliche östliche Personenüber— oder Unterführung (z.B. zwischen beiden P + R Anlagen unter Anbindung der Gleise) geplant?

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Moderationskommentar

Hallo Alex Stumpe,

Vielen Dank für Ihre Fragen. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Zu Frage 1: Alternativplanungen für die Streckenführung sind erstellt worden, hätten aber erhebliche Eingriffe in Siedlungen und geschützte Landschaftsbestandteile zur Folge gehabt. Sie sind daher im Sinne einer wirtschaftlichen, und ökologisch verträglichen Maßnahme nicht weiter verfolgt worden.

Zu Frage 2: Es wird davon ausgegangen, dass der in Richtung Köln orientierte Verkehr sich auf der P&R-Anlage entsprechend verteilt und die Fahrgäste Richtung Köln natürlich in der S 12 verbleiben. Der erkennbar geringe Anteil an Umsteigern wird auf bisherige Wege angewiesen sein; neben der S 13 steht natürlich der Regionalverkehr zur Verfügung.

Zu Frage 3: Diese zusätzliche Unterführung ist vor einigen Jahren von der Stadt Kerpen geplant worden, scheiterte aber leider an den enormen Kosten und der Tatsache, dass kein vernünftiger Anschluss an den Bahnsteig 2 und 3 herzustellen war.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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Frage: wird es weiterhin eine Gleisverbindung von der Erftbahn auf die Schnellfahrstrecke in Richtung Köln geben oder gibt es ausschließlich eine Weiterführung der Erftbahn in die S-Bahn-Stammstrecke?

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Moderationskommentar

Hallo Julius,

Vielen Dank für Ihre Frage. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die vorhandenen Gleise zwischen Erftbahn und Schnellfahrstrecke Richtung Köln bleiben nach heutigem Planungsstand erhalten. Der Personenverkehr soll allerdings künftig komplett mit der S-Bahn über das geplante Überwerfungsbauwerk laufen.

beste Grüße,
Julia DiMauro (Moderation)

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