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Quadrath-Ichendorf

Im Stadtteil Quadrath-Ichendorf wird die Technik des Bahnübergangs Sandstraße an die schnelleren Züge angepasst und die vorhandene Ausweichstelle zwischen Quadrath-Ichendorf und Horrem wird ertüchtigt.

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Zieverich

Im Stadtteil Zieverich stehen die Bahnübergänge sowie der Neubau der Station Zieverich im Fokus der Planer. Außerdem ist im Norden des Stadtteils ein zweites Gleis für eine 500 Meter lange Ausweichstelle vorgesehen.

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Bergheim

Bahnübergang Martinswerk
Der nordwestlich vom Martinswerk gelegene Bahnübergang verbindet die Kölner Straße mit dem angrenzenden Naherholungsgebiet. Die Projektpartner der Erftbahn sind bei der Planung in engem Austausch mit der Stadt Bergheim. Der Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim hat sich dafür ausgesprochen, den Bahnübergang Martinswerk zu beseitigen. Das östlich gelegene Naherholungsgebiet ist zukünftig nach wie vor über die Triftstraße zu erreichen.

Anpassung der Trasse und Kreuzung mit K22n
Der Streckenverlauf zwischen dem Martinswerk und der Straßenüberführung an der Kölner Straße wird angepasst und die Gleislage optimiert. Die RB 38 fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von lediglich 60 km/h, weil die Strecke in Bergheim einige enge Kurven aufweist. Für den schnelleren S-Bahnbetrieb sind ein größerer Kurvenradius und eine verbesserte Gleislage erforderlich. Dafür soll das Gleis zwischen den Bahnübergängen Martinswerk und Triftstraße nach Norden verschoben werden. Die Projektpartner der Erftbahn stehen zudem in engem Austausch mit den Planern des Rhein-Erft-Kreises und von RWE, um die Kreuzung der neuen Gleistrasse mit der geplanten Kreisstraße K22n sinnvoll vorzubereiten.

Bahnübergang Triftstraße
Westlich des Bahnhofes Bergheim kreuzt die Bahnstrecke die Triftstraße. Diese führt von der Kölner Straße zu einem Grill- und Parkplatz zur Erschließung des angrenzenden Naherholungsgebietes. Die Projektpartner der Erftbahn sind bei der Planung in engem Austausch mit der Stadt Bergheim. Nach jetzigem Stand der Planung und in Abstimmung mit dem Verkehrsausschuss der Kreisstadt Bergheim wird der Bahnübergang beibehalten und technisch aufgerüstet.

Modernisierung Bahnhof Bergheim und Anpassung Ein-/Ausfahrt
Die Bahnsteige 1 und 2 werden an gleicher Stelle erneuert. Die Bahnsteige werden verlängert und aufgehöht, um einen höhengleichen Einstieg in die S-Bahn zu gewährleisten. Jeder Bahnsteig erhält ein Bahnsteigdach und ein taktiles Leitsystem. Neben der Beleuchtung wird auch die Bahnsteigausstattung (Vitrinen, Sitzgelegenheiten) modernisiert. Für die Reisendeninformation wird ein dynamischer Schriftanzeiger inklusive Akustikmodul gebaut. Der Gleisbereich der Ein- und Ausfahrt am Bahnhof Bergheim wird angepasst.

Wie ist Ihre Meinung zu den Ausbauplänen im Streckenabschnitt rund um den Bahnhof Bergheim?

Kommentare

Ich möchte an dieser Stelle dazu anregen, die Trasse nicht zu elektrifizieren, sondern alternativ die Strecke mit Wasserstoffbahnen zu bewirtschaften. Die Kosten für den Ausbau dürften dramatisch sinken und mit dem eingesparten Geld könnte in die Tankanlage und die nötigen Züge investiert werden.

Ich verweise hier gerne auf den folgenden Artikel:
https://www.sueddeutsche.de/auto/zug-wasserstoff-alstom-1.4418675

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Elektrifizierung mag ja praxistauglich sein, die Strecke um die es hier konkret geht wird jedoch wohl so gut wie nie anderweitig genutzt als für die neue S-Bahn, weswegen in meinen Augen das Argument der Umleitungen nicht wichtig ist. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit rege ich dazu an die Rechnungen für beide Modelle anzustellen. Mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit wäre es mir in den Zeiten von Klimadiskussion und Fridays for Future ein wichtiges Anliegen die Energie und Materialien für eine Elektrifizierung einzusparen. Irgendwo muss man mit der CO2 Einsparung ja anfangen.

1 Nutzer hat abgestimmt.

Die elektrifizierung von Eisenbahnstrecken ist praxistauglich. Zu viele nichtelektrifizierte Strecke hemmt die Flexibilität, auch bei Umleitungsverkehren. Auch ist die Fahrt unter bestehendem Draht (Richtung Köln) nicht sinnvoll, da die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Auch müssten unterschiedliche Triebwagen angeschafft werden. Das kann nicht sinnvoll sein.

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Guten Morgen,
seit es den kleinen Schotterparkplatz am Bahnübergang Martinswerk gibt, entzerrt sich die Parksituation am Grillhäuschen Triftstraße stark! Sollte der Bahnübergang Martinswerk geschlossen werden, wird der Parkplatz in der Triftstraße wieder heillos überfüllt sein. Ich fände es daher sehr schön, wenn der Bahnübergang Martinswerk bestehen bleiben würde. Alternativ sollte der Parkplatz in der Triftstraße vergrößert werden.

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Hallo ist in der neue Bergheimer HBF Sevice wo man Fahrkarte kaufen kann und infomiert werden wegen Zugverbindungen und Fahrplan Auskünfte?Wo man sich informieren und beschweren können und nicht extra nach köln HBF fahren müssen um da zu infomieren oder sich beschweren kann?

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Hallo, ich wohne an der Kölnerstrasse und wäre dafür das dieser Bahnübergang komplett geschlossen wird. Da es letztes Jahr einen zusammenprall mit dem Zug und einem LKW gab , hupt dieser seitdem mehrmals vor dieser Stelle.
Es ist echt nervig.
Falls man diesen Bahnübergang doch lassen will, wäre es auch an dieser Stelle sinnvoll einen kompletten überarbeiteten Bahnübergang zu planen. Genau wie das vorhaben am Bahnübergang an der Triftstrasse damit das lästige dauerhupen im 30 min Takt ein Ende hat!

Viele Grüsse

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Hallo Arton,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Wir können sie beruhigen. In den derzeitigen Planungen sehen die Beschlüsse mit der Stadt vor, den Bahnübergang zu schließen.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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Es wäre vielleicht eine Überlegung Wert, einen zusätzlichen Haltepunkt bei dem geplanten Ausbau der Strecke einzuplanen. Immer wieder ist die Rede von fehlenden Flächen für Park & Ride Plätze an den bestehenden zentral gelegenen Haltepunkten. Es jedoch nicht Ziel des ÖPNV, den Autoverkehr in die engen Zentren zu lenken, um dann dort in die Bahn umzusteigen. Ein Haltepunkt im Bereich der Feuerwache könnte idealerweise durch die bereits seit Jahren in der Planung befindlichen K22n und L361n durch den Individuellverkehr erschlossen werden. Dies wäre eine ähnliche Lösung, wie sie auch in Köln mit dem S-Bahn-Haltepunkt Weiden-West beschritten wird.

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Hallo Lorenz Meyer-Steinhaus ,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Die Errichtung eines zusätzlichen Haltepunktes auf dem von Ihnen genannten Streckenabschnitt ist aufgrund des sehr engen Fahrplankonstruktes für die zukünftige S-Bahn leider nicht realisierbar. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlagen in Bergheim und Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Zusätzlich soll die Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich im Rahmen eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

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Wäre sogar noch sinnvoller, hätte die Stadt für diesen Bereich die neue Kreispolizeibehörde geplant, statt abgelegen hinter dem Toom-Markt. (Arbeitsplätze mit guter Erreichbarkeit mittels ÖPNV) - Ein weiterer Haltepunkt wäre jedoch kontraproduktiv, wenn man schnelle Verbindungen schaffen will. Ein Haltepunkt Feuerwache wäre in Verbindung Haltepunkt Kreishaus vielleicht effektiver. Denn wer steigt schon gerne am Bunker "INTRO" ein bzw. aus. (zu lange Wege in die Innenstadt) Dieser Haltepunkt könnte entfallen.

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Die sinnvolle Vorbereitung der Kreuzung mit der geplanten K22n kann nur so aussehen, dass hinter der Feuer- und Rettungswache ein Tunnelbauwerk für die zukünftige Kreisstraße errichtet wird! Durch die Verschiebung der Gleislage nach Norden sollte dann auch das Gefälle bis zur Kreuzung Kölner Straße passen. Zumindest sollte die Verschiebung der Gleislage diesen Punkt mit berücksichtigen. Bleibt nur die Frage, WANN das alles passiert, damit endlich mit dem Bau der K22n bis nach Oberaußem begonnen werden kann! Ist es möglich, die Verlegung der Gleislage an dieser Stelle vorzuziehen?

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Ich bin davon überzeugt, dass noch 5 Jahre ins Land gehen werden, bis die K22n Gestalt annehmen wird. Gleiches gilt für die L361n, die schon seit Jahrzehnten versprochen wird. Dabei haben doch beide Strassen das Potential, eine Verkehrentlastung für den Innenstadtbereich zu bewirken. Deshalb wäre auch ein Haltepunkt sinnvoll. Und sollte die Stadt ihr Projekt Kreispolizeibehörde aus den hinteren Erftauen hierher zu verlagern, wäre auch die Schließung des BÜ Lechenicher Str. kein kleineres Problem.
Aber bei der aktuellen Verwaltungsdynamik wird sich so bald nichts tun !

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Hallo GuidoK,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Vielen Dank für den Hinweis. Selbstverständlich werden die von ihnen genannten Fakten in der Planung berücksichtigt. Die Verantwortung für den Bau der K22n liegt jedoch bei dem Straßenbaulastträger, mit welchem ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Ziel ist es, die beiden Maßnahmen verträglich miteinander zu entkoppeln."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

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Ich lese bei keinem Haltepunkt, dass ausreichende Parkmöglichkeiten für Pendler mit in die Planung eingeflossen sind. Gerade an den Haltepunkten Paffendorf, Zieverich und Bergheim stehen diese bereits jetzt in völlig unzureichender Anzahl zur Verfügung. Eine Verlagerung des Haltepunktes Zieverich Richtung Kreishaus würde den Parkraum für Besucher des Kreishauses zusätzlich einschränken. Über eine Mitbenutzung der Parkmöglichkeiten im neuen EKZ am Bahnhof Bergheim für Pendler ist bislang auch noch kein Wort gefallen. Da es letzendlich das Ziel ist, möglichst viele Pendler von der Strasse in die neue S-Bahn zu holen, sollte der Bedarf von ausreichendem Parkraum frühzeitig in die Planung mit einfließen.

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Hallo HolgerS,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die Anlage eines P+R-Parkplatzes am zukünftigen Haltepunkt Zieverich soll im Rahmen eines noch durchzuführenden Verkehrsgutachtens untersucht werden. Die Ausweitung der Kapazitäten der vorhandenen P+R-Anlagen in Bergheim und Glesch ist nach Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn geplant. Die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Stadtteile an die S-Bahn soll durch neue Busverbindungen zum Haltepunkt Glesch erfolgen.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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Bei Schließung des Bahnübergangs Martinswerk und gleichzeitiger Umstrukturierung des Bahnübergangs Triftstraße (ich gehe davon aus, dass die Massnahmen annähernd zeitgleich erfolgen) würde für einen längeren Zeitraum kein Zugang zum Naherholungsgebiet bestehen. Zudem hat die Stadtverwaltung Bergheim auf der Sitzung des Gremiums Ausschuss für Planung und Umwelt am 14.02.2019 meinen Vorschlag zur Aufwertung des Wanderparkplatzes "Am Martinswerk" (dieser befindet sich kurz vor der Unterführung der L 361 aus Richtung Quadrath-Ichendorf) zur Kenntnis genommen, jedoch - wie nicht anders zu erwarten - noch keine konkreten Beschlüsse oder gar Aufträge erteilt. Dieser Parkplatz stellt m.E. die richtige Alternative für Bürger aus Quadrath-Ichendorf dar.

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Hallo Norbert,

Vielen Dank für Ihren Hinweis! Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Bei der Planung des Bauablaufs achten die Planer darauf, dass Beeinträchtigungen aus dem Bau so gering wie möglich gehalten werden. Was die Aufwertung des Wanderparkplatzes „Am Martinswerk“ betrifft, lohnt es sich sicher, wenn Sie zu einer unserer Infomessen kommen könnten. Dort sind auch Vertreter von der Stadt Bergheim und vom Rhein-Erft-Kreis anwesend, mit denen wir gemeinsam einen Blick auf die Situation werfen könnten. Evtl. löst sich die Frage durch die geplante neue Kreisstraße K22n, die zwischen Triftstraße und Bahnübergang Martinswerk eine weitere Querungsmöglichkeit bieten wird.

mit besten Grüßen,
Julia DiMauro (Moderation)

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