Nächster Vorschlag

Glesch

An den drei Bahnübergängen des Stadtteils sowie am Haltepunkt Glesch sind Änderungen vorgesehen.

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Bedburg

Aktuell ist der Bahnhof in Bedburg mit zwei Außenbahnsteigen ausgestattet. Fahrgäste, die die RB 39 weiter Richtung Düsseldorf nutzen möchten oder von dort kommen, müssen beim Umsteigen den Bahnsteig durch eine Unterführung wechseln. Für den 20-Minuten-Takt muss der Bahnhof angepasst werden. Die Planer haben hierfür zwei Varianten entwickelt, die auch den Umstieg vereinfachen.

  1. Variante 1 verlängert die Bahnsteige 1 und 2, sodass Züge aus Köln und aus Düsseldorf auf dem gleichen Gleis hintereinanderstehen. Ein Umstieg kann dann am gleichen Gleis erfolgen. 
  2. Variante 2 ergänzt den vorhandenen Bahnsteig 2 um einen neuen Mittelbahnsteig. Die Gleise aus Richtung Köln enden in Bedburg und werden vom bestehenden Bahnsteig 2, dem neuen Mittelbahnsteig sowie einem Verbindungssteig umfasst. Fahrgäste im Zug aus Richtung Düsseldorf können auf beiden Seiten aussteigen, sowohl am Bahnsteig 1 als auch am neuen Mittelbahnsteig. Auf diese Weise verbessert sich für Fahrgäste aus beiden Fahrtrichtungen die Umstiegssituation in Bedburg.

Die Ausfahrt aus dem Bahnhof Bedburg in Richtung Köln wird auf rund 1.000 Metern zweigleisig ausgebaut. Dies ermöglicht, dass sich Züge begegnen und nicht, wie in eingleisigen Abschnitten, bei Gegenverkehr auf die Durchfahrt warten müssen. Parallel zum zweigleisigen Ausbau werden Abstellmöglichkeiten für die Züge geschaffen.

Die Eisenbahnüberführungen Finkelbach, Glescher Weg und Kirdorfer Allee müssen eventuell für den Streckenausbau angepasst werden. Dies steht aber in dieser frühen Planungsphase noch nicht fest.

Wie ist Ihre Meinung zu den Ausbauplänen in Bedburg? Welche vorgeschlagene Bahnsteigvariante finden Sie besser?

Kommentare

Leider gibt es in NRW noch unterschiediche Aufgabenträger (Verkerhsverbünde), die es ÖPNV Nutzer*innen nicht immer leicht machen. Während zum Bau der Haltepunkte die Bürger*innen vor Ort gute Ideen einbringen werden, möchte ich dafür werben weiter einen durchgehenden Ausbau in das Gebiet des VRR Richtung Düsseldorf mittelfristig umzusetzen. Es ist absurd die Strecke nur bis zur Verbundsgrenze auszubauen. Wir brauchen eine Elektrifizierung der gesamten Strecke.

Auch wenn die bis zur Trennung durchgehende RB 38 eine langsame und daher unattraktive Verbindung war, so war Sie dennoch eine Alternative für Pendler und Reisende. Selbst für jene Pendler nach Köln. In Grevenbroich gab es immer einen Anschluss nach Köln. Und auch wenn die RB 38 10 Minuten in Grevenbroich stand, man kam in Düsseldorf an und konnte von da aus die ganze Welt erreichen.
Mit den heute planmäßigen kurzen Umstiegs Zeiten in Bedburg, die schon bei kleinsten Verspätungen nicht mehr passen, ist diese Alternative weggefallen. Hier sehe ich auch für die Zukunft keine Verbesserung. Werden denn zumindest die Umstiegs Zeiten angepasst. Die RB 39 steht ja auch heute noch 10 Minuten in Grevenbroich. Diese Zeit könnte die RB 38 doch auch in Bedburg stehend verbringen. Dann würde man den Anschluss auch wieder gut erreichen, selbst bei mittleren Verspätungen.

Moderationskommentar

Hallo BahnCard100_Kundin,

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierzu haben wir vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:
Die Konstruktion des Fahrplans ist ein komplexes Verfahren. So spielen verschiedene Faktoren wie z.B. die Eingleisigkeit zwischen Bedburg und Grevenbroich, die Gleisbelegungen in den Bahnhöfen und Umsteigeverbindungen eine entscheinde Rolle bei der Festlegung der Abfahrtszeiten.

Beste Grüße
Merle Leisner (Moderation)

Diesen Gedanken hatte ich zu Beginn der Trennung der beiden Linien auch, allerdings funktioniert das aufgrund der Eingleisigkeit (gibt es das Wort?) zwischen Grevenbroich und Bedburg nicht.
Aktuell steht die RB 39 ja nur die besagten 10 Minuten in Grevenbroich um den Gegenzug abzuwarten und dann nach Bedburg weiterzufahren. Wäre die Wartezeit entfallen würden sich die beiden Züge unterwegs begegnen.
Ausweiten solte man nach heutigen Stand die Warte- bzw. Abfahrzeit der RB38 in Bedburg. Ich habe beim Umstieg in Bedburg schon oft die roten Lampen der Bahn gesehen, weil die DB nicht mal 1 oder 2 Minuten warten konnte. Auch wenn es gerne anders behauptet wird arbeiten die unterschiedlichen Dienstleister in keinster Weise zusammen, im Gegenteil...

Hallo,
Im Zusammenhang mit der Ausbauplanung für die S 12 möchte ich einen weiteren Aspekt in die Diskussion einbringen. Ich habe mich über die geplanten Maßnahmen informiert, hierbei teilte mir ein Gesprächspartner der DB mit, dass keine Verlängerung der S 12 in Richtung Düsseldorf, nicht einmal bis Grevenbroich, geplant sei. Eine mögliche Abstimmung zwischen VRS und VRR sein „schlecht gelaufen“. Als Argument führte der Gesprächspartner unter Anderem geringe Fahrgastzahlen an. Hierzu möchte ich meine Erfahrungen schildern. In früheren Jahren bin ich regelmäßig mit der damals noch durchgehenden Bahn nach Düsseldorf gefahren, auch wenn der erste Zug aus dem Rhein Erft-Kreis erst kurz nach 07.oo Uhr in Düsseldorf ist. Nach der Trennung in die beiden RB-Linien 38/39 bin ich mit dem PKW nach Bedburg gefahren und ab dort nach Düsseldorf gestartet, da die Umsteigezeiten in Bedburg oftmals nicht reichten. Mittlerweile fahre ich 20 Km mit dem PKW nach Grevenbroich, da erst ab dort ein für mich zeitlich günstigerer Zug startet und ich früher in Düsseldorf sein kann. Abgesehen davon, ist man eher geneigt, wenn man bereits 20 km mit dem PKW gefahren ist auch noch die restliche Strecke mit dem PKW zurückzulegen. Ich würde gerne weiter den ÖPNV für den Weg zur Arbeit nutzen. Die jetzige Entwicklung ist dafür jedoch kontraproduktiv. Ich rege an, für die Pendler nach Düsseldorf ein gutes Angebot zu schaffen, indem der „Bruch“ zwischen den beiden Verkehrsverbünden aufgehoben wird und eine schnelle und durchgängige Verbindung nach Düsseldorf geschaffen wird. Ich bin sicher, dass viele Pendler, die morgens über die A 46 nach Düsseldorf fahren, bei einem attraktiven Angebot auf den ÖPNV umsteigen würden. Im Zuge der Klimadiskussion sind offensive Angebote der Träger des ÖPNV notwendig um die Pendler zum Umstieg auf den Nahverkehr zu begeistern.

Karin P. hat Recht. Ich habe früher ähnliche Pendelerfahrungen nach Düsseldorf gemacht und empfand es als sehr praktisch, direkt von Bergheim nach Düsseldorf fahren zu können, auch wenn die Zeiten wegen des begrenzten Taktes der Regionalbahn nicht so sehr attraktiv waren.
Der Ausbau bis nach Düsseldorf würde die Attraktivität der Bahn auch in diese Richtung deutlich steigern, und gleichzeitig auch Städte wie Grevenbroich, Bedburg und Bergheim sowie deren Ortsteile entlang der Bahnlinie für Pendler als Wohnort deutlich attraktiver machen (da sowohl Köln, als auch Düsseldorf schnell (schneller als das Auto) und regelmäßig erreichbar wären).
Dass hieße mehr Verkehr auf der Schiene, mehr Neubürger in der Region (und damit mehr Steuereinnahmen für die Kommunen), bessere Anbindung und neue Chancen für die Alteingesessenen und die aus allen Nähten platzenden Metropolen Düsseldorf und Köln würden entlastet.
Nur müssen dafür die Rahmenbedingungen stimmen, soll heißen die Schienen-Infrastruktur muss auch Richtung Norden ausgebaut werden.

Hallo Legolas,
natürlich darf man träumen, auch von einer neuen Verbindung zwischen Bergheim und Jülich. Aber das Geld dafür werden wir nie erhalten. Außerdem: wo sollte denn diese Trasse entlang führen? Da würde es mehr Bürgerproteste geben als Zustimmung.

Die Trasse könnte man ab Zieverich entlang der Aachener Straße führen und dann zwischen Elsdorf und Tagebau entlang sowie entlang der Sophienhöhe bei Höllen/Güsten/Welldorf nach Jülich. Damit hätte man auch den im Zuge der Rekultivierung entstehenden See angeschlossen. Oder man führt die Strecke ab Zieverich entlang der B55 und hält bei Neu-Etzweiler bzw. Neubaugebiet und danach entlang des Tagebaus.
Fakt ist, dass durch den Strukturwandel in Zukunft wahrscheinlich mehr Menschen aus der Region pendeln werden.
Außerdem schafft man so neue Arbeitsplätze.
Interessant ist, dass es mal Überlegungen gab, die ehemalige Strecke Aachen-Nord - Jülich über Elsdorf und Bergheim nach Köln zu verlängern. Hätte man das damals gemacht, wäre das ein riesiger Gewinn gewesen! Zumal dann auch die Stadt Würselen noch eine Schienenverbindung hätte.
Es ist sehr schade, dass Elsdorf die einzige Stadt im Erftkreis ohne Schienenverbindung ist. Denn der Busverkehr ist auch nicht optimal. Z.B. durch die Neuordnung der Linien nach Bergheim sind längere Fahrtzeiten und Probleme beim Umsteigen entstanden.

Ich würde folgenden Variante bevorzugen für den Bahnhof Bedburg:

* Einen Mittelbahnsteig für direktes Umsteigen zwischen RB39 und S-Bahn, jedoch ohne Kopfbahnhof

Ich verstehe die von Ihnen vorgeschlagenen Varianten 1 und 2 so, dass Sie in beiden Varianten zwei Gleise für zwei S-Bahn-Züge benötigen. Eine S-Bahn kommt an, und die im Bahnhof wartende S-Bahn fährt kurz darauf ab Richtung Köln.

Um dann dennoch einen Mittelbahnsteig ohne Kopfbahnhof realisieren zu können, ist mir folgende (unkonventionelle?) Idee eingefallen:

Auf der einen Seite des Mittelbahnsteiges ist ein Gleis für die RB39.

Auf der anderen Seite des Mittelbahnsteiges verlaufen zwei Gleise nebeneinander. Steht im Bahnhof keine S-Bahn, so kann die erste S-Bahn (Zug 1) in das Gleis einfahren das direkt am Mittelbahnsteig liegt.

Nun fährt die zweite S-Bahn (Zug 2) in das Gleis direkt am Mittelbahnsteig ein. Zug 1 und Zug 2 stehen hintereinander am Bahnsteig.

Zug 1 möchte nun in Richtung Köln abfahren. In dem Gleis direkt am Bahnsteig befindet sich auf der Höhe zwischen den Zügen eine Weiche, die es dem Zug 1 erlaubt, Zug 2 zu umfahren.

Dies hätte folgende Vorteile:
* Umsteigen über den Mittelbahnsteig, ohne die Unterführung benutzen zu müssen
* Bei Störungen (Zug defekt, Verspätung, Umleitungen, etc.), können sowohl RB39 als auch S-Bahn flexibel alle Gleise verwenden
* Sollte die S-Bahn in Zukunft nach Grevenbroich weitergeführt werden, ist kein erneuter Umbau erforderlich

Ist diese Lösung technisch möglich, oder sinnvoll aus Ihrer Sicht?

Moderationskommentar

Hallo bk,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Vom Planungsteam haben wir dazu folgende Rückmeldung bekommen: "Vielen Dank für den ideenreichen Input. In unseren Planungen haben wir neben den zwei vorgestellten Varianten auch andere Varianten untersucht. Dabei stellten sich für uns die vorgestellen Varianten als am sinnvollsten heraus. Gerne untersuchen wir die Machbarkeit Ihrer Variante. Grundsätzlich ist zu untersuchen, ob sich ein sehr langer Bahnsteig mit den im Vorfeld benötigten Abstell- und Ausweichgleisen verträgt und ob diese Möglichkeit betrieblich umsetzbar und vorteilhafter sind. "
Beste Grüße
Johann Bröckel (Moderation)

Der Vorschlag klingt erstmal gut, aber ich gehe davon aus, dass man mit Doppeltraktionen fahren wird/will. Eine Einheit misst ca. 68 m. D.h. der Zug wird ca. 140 m lang. Rechnet man jetzt noch den Platz für eine "Mittelweiche" dazu, würde der Bahnsteig mind. 400 m lang. Für einige Umsteiger eine sportliche Herausforderung, je nachdem die RB 39 hält.
Bei Störungen (defekter Zug ...) wurde nicht aufgezählt "Weiche defekt". Und das kommt nicht nur im Winter vor. Dann hängt die "hintere Bahn" fest.
Jetzt bin ich auf den Expertenkommentar gespannt ...

Ich war auf der Infomesse. Ich bin sehr freundlich empfangen worden und meine Fragen wurden sehr kompetent beantwortet. Das ganze war sehr informativ!!! Ich kann denen die nicht nach Bedburg kommen konnten nur raten dann zur Infomesse nach Bergheim zu kommen. Auf Grund der Informationen halte ich in Bedburg die Variante 2 für die bessere. Ich halte die Variante für kundenorientierter und auch für Leute mit Kinderwagen oder mit Behinderung für besser. Durch den Teil-Kopfbahnhof besteht ja trotzdem noch ein Gleis Richtung Grevenbroich.

Moderationskommentar

Hallo didierklose,

Wir haben folgende Rückmeldung vom Planungsteam erhalten:

Vielen Dank für Ihr positives Feedbak. Wir freuen uns sehr, dass Ihenn die Infomesse so gut gefallen hat.

Beste Grüße,
Julia DiMauro

Generell möchte ich ein Lob aussprechen, dass hier überhaupt ein Dialog gesucht wird und Fragen beantwortet werden. Ich kann auch jedem, der nicht heute zur Info Messe nach Bedburg kommen konnte, empfehlen, die zweite Info Messe in Bergheim zu besuchen. Dort trifft man auf viele hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter des Projektteams.
Dem Onlinedialog hätte ggf. auch eine Rubrik für allgemeine Fragen gutgetan, also zu den Themen wie Fahrplan, Umbauphase etc., die nicht nur auf einzelne Haltepunkte bezogen sind.

Durch einen höheren Takt wird die Sbahn hoffentlich auch für mehr Menschen zur Alternative. Ich würde mir daher wünschen, mit Blick auf die sehr langfristige Entwicklung von Fahrgastzahlen, ggf. einen, wenn auch späteren, durchgehenden zweigleisigen Ausbau zu berücksichtigen.

Moderationskommentar

Hallo Norbert,

vielen Dank für ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

In dieser frühen Projektphase lassen sich viele der allgemeinen Fragen einfach noch nicht zuverlässig beantworten. Wir nehmen sie aber als Hinweis mit in die weitere Planung. 

Vielen Dank und beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Goldbach,

Vielen Dank! Wir sind sehr gespannt auf die weitere Diskussion. Bei den Infomessen haben wir auch die Gelegenheit, viele allgemeine Hinweise zu dokumentieren.

Viele Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Hallo Goldbach,

den Punkt: Gesamtprojekt würde ich mir auch noch wünschen.
Die Fragen zu Dauer und Schienenersatzverkehr, welche Abschnitte werden nicht saniert, wird altes Material ersetzt u.v.a.m. konnten und dieser Sicht noch nicht gestellt werden.

Ich Freddy Richard wähle der Variant 2 weil ich gehbehintert bin und nur mit Rollator unterwegs bin.Variant 2 ist Besser für menschen mit Rollstuhl/Rollator besser die S12 und RB39 ohne Unterführung erreichen können.Ich fahre oft mit RB 38 nach Bergheim,Köln und Aachen.Es wäre schön wenn Variant 2 gemacht wird,Ich bedanke mich im voraus,ich denke auch an andere behinderte Menschen

Mit freundlichen Grüßen

Freddy Richard

Ist genügend Puffer eingeplant, damit die SBahn auch tatsächlich immer bis Bedburg durchfährt? Insbesondere die längere Streckenführung bis nach Au erhöht die Anfälligkeit für Verspätungen, was mich befürchten lässt, dass die SBahn in diesen Fällen häufig in Horrem oder Bergheim gekappt wird. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne an die derzeitige S6/S11 nach Chorweiler, die bei Verspätungen sehr häufig außerplanmäßig in Köln-Nippes endet, um durch die frühere Wende den Takt wieder leichter herzustellen, was jedoch für alle Pendler, die weiter als Nippes oder in die Gegenrichtung wollen, einen Zugausfall bedeutet. Es ist sicherzustellen, dass die Züge dann auch immer bis Bedburg durchfahren und nicht vorher schon wenden.

Moderationskommentar

Hallo Bedburger,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben folgende Rückmeldung vom Planungsteam erhalten:

Nach aktueller Planung werden sich die ankommende und die abfahrende S-Bahn im Bahnhof Bedburg begegnen, sodass die Wendezeit dort mindestens 18 Minuten betragen wird. Damit ist eine pünktliche Abfahrt in Bedburg planerisch sichergestellt. Bei Verspätungen der aus Au (Sieg) bzw. Köln ankommenden S-Bahn würde die Zugbegegnung in den doppelgleisigen Abschnitt zwischen Zieverich und Paffendorf verlegt. Damit ist sichergestellt, dass die nach Köln verkehrende S-Bahn pünktlich bleiben kann, während die verspätete S-Bahn aus Köln ihre Verspätung in Bedburg ausgleicht.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

Weshalb wird der Mittelbahnsteig in Variante 2 nicht bis zur bereits bestehenden Unterführung verlängert und der Zugang über diese ermöglicht, statt rechts über den Außenbahnsteig?? So könnte laut Interpretation der Abbildung der Kopfbahnhof vermieden werden. In der Unterführung müssten nur eine weitere Treppe und ein Aufzug eingebaut werden.

Moderationskommentar

Hallo Bedburger,
vielen dank füür Ihren Beitrag. Vom Planungsteam haben wir dazu folgende Rückmeldung bekommen:
Der Vorteil der Variante 2 mit dem Zugang zum Mittelbahnsteig "rechts über den Außenbahnsteig" ist, dass dieser barrierefrei vom vorhandenen Bahnsteig aus zu erreichen ist. Ferner würde eine Verlängerung des Mittelbahnsteigs nach Norden die Überbauung der vorhandenen Lichtkuppel erforderlich machen, was zu einem Angstraum in der vorhandenen PU führen würde.
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Auch wenn es Blöd klingt ist, ist Variante 2 eindeutig besser für die Fahrgäste, da der VRR weiter bis mind. 2030 mit dem RRX beschäftigt ist, kann man gut davon aussehen das S-Bahn Projekte (außer sie kommen von der Regiobahn S28) erstmal waren müssen ist auch von der Politik gewollt. Der NVR hat einen anderen Auftrag und dieser bedeutet ein Großstadt S-Bahn netz aufbauen mit Anschluss an die angrenzenden Kommunen.
Variante 2 ist damit für die Fahrgäste einfacher klare Umsteigeverhältnisse + Einfahrten der Züge im Bahnbetrieb können so schneller Statt finden.
Ein Ausbau in frühstens 15 Jahren kann man noch möglich halten wenn die Grunstücke hinter dem Stumpfgleis nicht verkauft.

Die Grenze zweier Verbünde darf nicht zur Grenze im Denken und Planen führen. Zur Zeit haben wir hier eine Sitaution wie in den Grenzbahnhöfen zur DDR. Aus dem einen Zug aussteigen und in den nächsten Zug einsteigen. Zudem noch einen neuen Tarif.
Das ist Kundenunfreundlich. Für eine Zukunft ohne Grenzen auch in Bedburg und daher einen Bahnhof, der durchgehende Verbindungen erlaubt und weitere Verbindungen aufnehmen kann. (z.B. Elsdorf)

Zum Moderationskommentar: Auch wenn es bisher Richtung Elsdorf kein wirtschaftliches Konzept geben sollte, wäre die Vorhaltung der Möglichkeit für einen Abzweig und die Sicherung der Trasse zukunftsorientiert.

Moderationskommentar

Hallo RolandSchüler,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Die neue Bestrebungen die zukünftige Erft-S-Bahn in Richtung Rhein-Kreis-Neuss zu verlängern, sind den Planern bekannt und werden beim Variantenentscheid berücksichtigt. Der NVR als Aufgabenträger wird dazu mit dem benachbarten Verkehrsverbund VRR Gespräche aufnehmen. Dadurch dürfen aber die fortgeschrittenen Planungen und die Umsetzung der Erft-S-Bahn nicht verzögert werden. Der Wiederanschluss von Elsdorf an das Schienennetz wurde vor Kurzem untersucht. Leider hat sich diese Maßnahme als nicht wirtschftlich erwiesen.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Leider fehlt in allen Varianten die Möglichkeit der Reraktivierung der alten Trasse nach Elsdorf. Elsdorf ist die einzige Kommune im REK ohne Bahnhof. Aktuell könnte man bequem die RB 39 einfach verlängern. Oder eine eigene Kurzbahn-Pendellinie einführen, Überlegungen dazu gibt es in Elsdorf bereits.

Leider macht es keinen Sinn, Elsdorf auf diese Weise anzuschließen.
Gegenüber einem Umstieg in Bergheim in den Bus gewinnt man nur geringfügig Zeit, außerdem ist dann an der Gladbacher Straße Schluss, denn danach wurde die alte Trasse überbaut. Es gibt also keine langfristige Perspektive für diese Strecke, da ist es dann wirklich viel zu teuer und unangebracht. Außerdem macht es mMn mehr Sinn, die Erftbahn bis nach Kaster oder darüber hinaus zu verlängern statt einen Schwenker zurück nach Elsdorf zu machen.
Nach Elsdorf würde vielmehr eine neue Strecke über Bergheim, Elsdorf und bis nach Jülich Sinn machen... auch als Zweitverbindung für die Jülicher nach Bergheim und Köln, die momentan immer über Düren oder lange mit dem Bus gondeln müssen.
Aber das ist wohl Utopie... danke Tagebau, kann man da nur sagen!

Moderationskommentar

Hallo christopherdecker,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Antwort erhalten: "Vielen Dank auch für Ihre Anmerkung. Gerne verweisen wir auf die Antwort, die wir einelsdorfer auf seinen Kommentar "Anschluss Elsdorf" gegeben haben."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Vielen Dank an das Planungsteam. Aber so denkt die DB seit Jahrzehnten und macht alles "platt"! Der ÖPNV wird m. E. nie kostendeckend sein. Aber unser aller Ziel sollte es doch sein, mehr Verkehr auf die SDchiene zu bekommen.

Moderationskommentar

Hallo einelsdorfer,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Der Wiederanschluss von Elsdorf an das Schienennetz wurde vor Kurzem untersucht. Leider hat sich diese Maßnahme als nicht wirtschftlich erwiesen."

Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Die Linientrennung der RB 38 / 39 ist für die Umsteiger in Bedburg bedauerlich und aufgrund der Situation mit zwei Aussenbahnsteigen keine gute Idee gewesen.
Aber man kann die Linienetrennung auch als Chance sehen und wie oben beschrieben die RB 39 bis Elsdorf zu verlängern. Die Trasse ist noch komplett vorhanden. Ein ähnliches Beispiel war die Trennung der Linie RB 54 im Sauerlandnetz. Auch hier könnte man den nördlichen Linienteil (Unna - Menden(Sauerland)) über Menden hinaus nach Hemer verlängern und man bekommt eine Gemeinde zusätzlich an das Schienennetz angeschlossen.

Wenn die S12 sowieso in Bedburg enden soll und nicht über die Strecke nach Neuss weitergeführt werden soll, wäre es dann nicht eine gute Idee die Bahn bis in den Kern von Kaster zu führen?
Soweit man das auf Satellitenkarten erkennen kann, besteht entlang der Albert-Schweitzer-Straße sowie Barbarastraße genügend Platz für ein Gleis. Haltepunkt könnte dann kurz vor der Hauptstraße in der Nähe vom REWE sein.
Nur mal so als Idee... Davon würden viele Kasterer profitieren, zumal der Busverkehr ab Bedburg Bhf nicht optimal ist.

Alte Strecken abbauen oder vernachlässigen, keine Großprojekte planen und immer nur bis morgen denken aber nie bis übermorgen. Und das bei steigenden Fahrgastzahlen, einem Trend der jüngeren Generation auf das Auto zu verzichten und demografischem Wandel, der beförderungsbedürftige Senioren hervorbringt (die barrierefreie Bahnhöfe brauchen!)
Aber im Endeffekt fallen die ganzen Einsparungen doch wieder auf sie zurück wenn dann JETZT etwas defekt ist und ausgetauscht werden muss oder eben die Kapazität JETZT ausgelastet ist... aber behoben wird es erst in 10 Jahren.
Aber es ist ja auch ein Unternehmen das Gewinn erzielen soll...

Meines Wissens war mit Geldern von RWE im Jahre 1993 das Zurückschwenken der Trasse über Kaster fest vorgesehen. Denn die heutige Trasse existierte erst nach dem Weiterrücken des Tagebaus. Eine entsprechende Straßenbrücke ist vorhanden, Geld war da ,selbst die Bauweiche war eingebaut. Ich meine, ich habe sogar ein Bild von der Weiche. Die nie schienenfreundlich in Erscheinung getretene Stadt Bedburg lehnte jedoch das Vorhaben ab und versprach, mit dem Geld einen Stadtbus zu finanzieren. Trauriges Ergebnis: Es gab und gibt keinen Stadtbus und keinen Halt in Kaster der RB 38.

Leider hat die Stadt Bedburg (oder die DB?) m. W. dies vor vielen Jahren nach der Rekultivierung nicht gewollt. Ursprünglich war die von Ihnen vorgeschlagene Strecke tatsächlich so geplant.

Der Bf Bedburg darf auf keinen Fall so zurückgebaut werden, daß ein durchgängiger Betrieb von und nach Grevenbroich danach nicht mehr möglich ist! Zum Einen sollte die Linie S12 zumindest im Stundentakt im SPNV-Knotenpunkt Grevenbroich und nicht in Bedburg enden. Das die Grenze zwischen den den Verkehrsverbünden VRR und VRS hierfür scheinbar ein Hindernis darstellt, ist für mich nicht akzeptabel. Zum Anderen sollte die Strecke unbedingt für einzelne Sonderfahrten (wie z.B. umgeleitete Züge) durchgängig befahrbar bleiben.

Die bestehende ÖPNV-Anbindung der nördlichen Stadtteile von Bedburg an den SPNV im Bf Bedburg ist mit den Bussen der Linien 905 und 975 aus meiner Sicht völlig unzureichend! Insbesondere am Wochenende ist die Situation besonders problematisch: Die Linie 905 bedient ihre Route am Samstag nur drei Mal bzw. am Sonntag überhaupt nicht; die Linie 975 bedient ihre Route an beiden Tagen nur bis zu sechs Mal. Erstaunlich oft hingegen beobachte ich Betriebs- und Dienstfahrten zwischen Kaster und Bf Bedburg, die mich an der Effektivität des Fahrplans zweifeln lassen. Das ergänzend angebotene AST der Linie 785 wirkt auf mich aufgrund der vorherigen Anmeldepflicht und der Tatsache, daß es nicht vollständig im VRS-Tarif integriert ist, eher wie ein Alibi-Angebot. Als ernthafte Alternative bleibt mir nur die Fahrt mit dem eigenen PKW (den ich zum Glück zur Verfügung habe) zum P+R-Parkplatz am Bf Bedburg.

Mein Vorschlag ist daher eine neue Ringbuslinie, die an sieben Tage in der Woche im Stundentakt (zeitlich abgestimmt auf den SPNV im Bf Bedburg) diesen mit den Stadtteilen Lipp, Morken/Harff, Kaster, Königshoven, Pütz, Kirchherten, Grottenherten, Kleintroisdorf und Kirchtroisdorf verbindet!

Moderationskommentar

Hallo Roger B.,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: Vielen Dank für Ihren Beitrag. Beide vorgestellten Varianten des Bahnhofs in Bedburg erlauben aus technischer Sicht weiterhin einen durchgängigen Betrieb. Mit der Errichtung der S-Bahn plant die Stadt Bedburg auch die Anpassung des örtlichen ÖPNV. Im Zuge dessen wurde dieses Jahr ein Verkehrsentwicklungskonzept, der sogenannte „Masterplan Mobilität und Verkehr“ beschlossen. Darin enthalten sind unter anderem drei zentrale Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV in Bedburg: 1.Umsetzung eines Rufbussystems im Außenbereich (30 minütige Voranmeldung, feste Fahrplanzeiten, Haltestelle – Haltestelle, flexible Routen) 2.Umsetzung eines Stadtbusangebotes im Siedlungskernbereich (abgestimmt auf die S-Bahn-Linie im 20-Min.-Takt) 3.Prüfung einer Schnellbuslinie Kaster – Bf Bedburg – Innenstadt – Rath

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Das Hintereinanderstehen von Zügen kostet wohl tatsächlich Zeit, jedoch sollte alles daran gesetzt werden, den Bahnhof nicht so zu "kastrieren", dass durchgehende Züge von/ nach Neuss nicht mehr möglich wären. Die Verkehrswende scheint etwas näher zu rücken, insbesondere zwischen Grevenbroich und Neuss werden die Fahrgastzahlen mit denen nach Köln mindestens vergleichbar sein, die Lücke Bedburg - Grevenbroich als schwächeren Part auch zu elektrifizieren wäre wirtschaftlich sinnvoll im Rahmen des Netzzusammenhangs und eines effektiven Fahrzeugeinsatzes. Die Diskussionen im Kreis Neuss laufen schon...
Auch sollten die Planer den ehem. Abzweig Richtung Elsdorf/ Düren zumindest im Hinterkopf haben, auch hier sollte man sich nicht die Zukunft verbauen, dazu müsste allerdings auch die Trasse gesichert werden.

Ein wichtiges Thema ist auf der RB 38 die seit Jahren ungenügende Aufenthaltsqualität an den Stationen. Eine Mischung aus Vandalismus, schwierigem Publikum und Desinteresse bei den Betreibern und Kommunen erzeugt ein "Hui" in den modernen Zügen und ein "Pfui" nach dem Aussteigen und vor dem Einsteigen. Das Problem hätte sicher nicht erst mit dem Bau der S-Bahn angegangen werden sollen. So verwahrlost der noch recht neue Bf Bedburg und die Lage an Stationen wie Zieverich oder Quadrath-Ichendorf ist katastrophal. Daher sollte hier ein Augenmerk auf soziale Kontrolle, Beleuchtung, Kameraüberwachung usw.. gelegt werden.

Moderationskommentar

Hallo Peso,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Vielen Dank auch für Ihre Anmerkungen. Gerne verweisen wir auf die Antwort, die wir BMSBAHNFAN auf seinen Kommentar "Stimme zu, ein ausbaufähiger Bahnhof macht mehr Sinn" gegeben haben."
Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo BMSBAHNFAN,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten: "Die neue Bestrebungen die zukünftige Erft-S-Bahn in Richtung Rhein-Kreis-Neuss zu verlängern, sind den Planern bekannt und werden beim Variantenentscheid berücksichtigt. Der NVR als Aufgabenträger wird dazu mit dem benachbarten Verkehrsverbund VRR Gespräche aufnehmen. Dadurch dürfen aber die fortgeschrittenen Planungen und die Umsetzung der Erft-S-Bahn nicht verzögert werden."

Beste Grüße
Johanna Bröckel (Moderation)

Da stimme ich vollkommen zu. Ich pendel von Horrem nach Grevenbroich. Es ist teilweise eine Zumutung wie der Bahnhof Bedburg aussieht. Der Umstieg ist zudem mehr als suboptimal. In den Morgenstunden geht es ja noch, aber wehe eine Bahn hat nur 3-4 Minuten Verspätung was Nachmittags immer der Fall ist. Dann ist der Umstieg nicht zu schaffen und dies wird sich wohl auch mit der S-Bahn nicht ändern. Nachmittags ist deswegen die Strecke für mich als Pendler über Köln Ehrenfeld um einiges attraktiver.

Warum nicht einfach mal weiter denken? Die Leute sollen auf die Schiene wechseln, aber es wird nicht weiter gedacht. Die Einteilung nach Verkehrsverbünden ist auch eine ganz "schlimme" Erfindung. Also VRR und VRS setzt euch mal zusammen und bringt endlich eine S-Bahn von Köln nach Düsseldorf über Bedburg/Grevenbroich.

Ich stimme Peso voll und ganz zu.

Sicherlich ist die Bahnsteighöhe ein Punkt, der bei der Planung nach den momentanen Gegebenheiten (S-Bahn Ausbau Köln-Bedburg, RB Bedburg-Düsseldorf) mit berücksichtigt werden sollte, doch würden mit Variante Zwei die Möglichkeiten eines weiteren Ausbaus der S-Bahn über Bedburg hinaus stark eingeschränkt.
Wie bereits von Peso klar erläutert macht der langfristige Ausbau der S-Bahn bis Düsseldorf wirtschaftlichen und auch sozialen Sinn. Der Rhein-Kreis Neuss diskutiert bereits, und mit dem Ausstieg aus der Braunkohle wird eine verbesserte Anbindung an die Großstädte für Gemeinden wie Frimmersdorf, Gustorf etc. überlebenswichtig.

Auch wenn der VRS mit dem Ausbau der südlichen Erftbahn hier mit sehr gutem Vorbild voran geht, wäre es aus meiner Sicht kontraproduktiv, an der Grenze des Verkehrsverbundes mit Variante 2 einen "halben Kopfbahnhof" zu schaffen.
Dies würde bei einem weiteren Ausbau erhöhte Mehrkosten und Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste aufgrund der dann erneut notwendigen umfangreichen Umbaumaßnahmen bedeuten, die aus meiner Sicht auch mit dem etwas einfacheren Umstieg der Variante 2 nach momentaner Ausbauplanung nicht zu rechtfertigen sind.

Aus betriebstechnischer Sicht ist eine Einfahrt und die Belegung mit zwei Zügen in einem Gleis immer zeitaufwändiger. Die Einfahrt darf mit höchstens 20 km/h erlaubt werden und das auf einem längerem Abschnitt zwischen dem Einfahrtsignal und dem planmässigen Halteplatz. Bei Verspätungen kostet dies Zeit. Eine schnelle und einfache Umstiegssituation ist mit Variante Zwei wesentlich besser gegeben.

In Sachen Einfahrgeschwindigkeiten haben beide Varianten den selben Nachteil, denn betrieblich bedeutet das Einfahren in ein besetztes Gleis das selbe, wie die Einfahrt in ein Stumpfgleis. Daher ist ein Mittelbahnsteig mit 2 Gleisen, die jeweils eine Durchfahrmöglichkeit bieten, die bessere Lösung.

Ich gebe Rolandschüller vollkommen Recht. Auch ein Sackbahnhof hat aus betrieblicher Sicht wieder Nachteile.
In Hinblick, dass die jetzige Umstiegssituation zwischen der RB 38 und 39 schon unbefriedigend ist, und der Bahnhof ohnehin nochmal umgebaut werden soll, bin ich für den Wiederaufbau des Mittelbahnsteiges. Das wäre für den Bahnbetrieb die beste Lösung für die Betriebsmöglichkeiten, als auch für einen unkomplizierten Umstieg der Reisenden.

Wenn nur die vorgeschlagenen Varianten realisiert würden, dann bleibe ich der Meinung, Variante Zwei ist die Bessere.

Es muss einen großen Nutzen auch für die Fahrgäste haben und darf besonders die Zukunft nicht verbauen. Variante 2 baut einen Sachbahnhof, der überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist.

Aber wie BMSBAHNFAN zurecht schrieb, ist ein Kopfbahnhof die schlechteste aller Lösungen. Ein Mittelbahnsteig ist o.k., wenn die Gleise auf beiden Seiten durchgängig bleiben. Und die Reisenden müssten nur von einer Seite des Bahnsteiges zur anderen wechseln und nicht durch den Tunnel!

Die Variante 2 ist aus meiner Sicht klarer strukturiert. Es dürfte weniger Probleme mit den Bahnsteighöhen geben. Auch die Umsteiger von der RB 39 auf die S 12 haben klar definierte Wege. Bei Variante 1 muss man immer gucken, wo der nächste Zug abfährt.

Moderationskommentar

Hallo Norbert,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben hierzu vom Planungsteam folgende Rückmeldung erhalten:

Die neue Bestrebungen die zukünftige Erft-S-Bahn in Richtung Rhein-Kreis-Neuss zu verlängern, sind den Planern bekannt. Der NVR als Aufgabenträger wird dazu mit dem benachbarten Verkehrsverbund VRR Gespräche aufnehmen. Dadurch dürfen aber die fortgeschrittenen Planungen und die Umsetzung der Erft-S-Bahn nicht verzögert werden.

Beste Grüße
Julia DiMauro (Moderation)

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